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Geographische Angaben | Fläche | 41'285 km²
| Einwohner | 7,3 Mio
| Bevölkerungsdichte | 177 Einwohner/km²
| Bruttosozialprodukt | 45'996 SFR
| Religionsangehörigkeit | Christen | 81.9% |   Katholiken | 41.8% |   Protestanten | 35.3% |   Orthodoxe | 1.8% |   andere Christen | 3% | Muslime | 4.3% | Juden | 0.2% | Sonstige | 2.6% | Keine | 11% |
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Landeskirchen gegen Diskriminierung
von Christen
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200 Millionen Christen werden weltweit wegen ihres Glaubens diskriminiert oder verfolgt. Nun setzen sich auch reformierte Landeskirchen für sie ein.
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uh. Die reformierten Landeskirchen der Kantone Aargau, Solothurn, Zug und St.Gallen sowie mission 21 (ehemals Basler Mission), haben gemeinsam das Projekt “Religion in Freiheit und Würde” entwickelt und im Oktober 2009 offiziell gestartet. Mit dem Projekt sollen christliche Partnerkirchen in Risikogebieten gestärkt und ermutigt werden. Aber auch die Kirchgemeinden in der Schweiz sollen sich differenziert und engagiert mit dem Thema Christenverfolgung auseinandersetzen, zum Beispiel im Gottesdienst, durch Solidaritätsbezeugungen, mit Ausstellungen und Diskussionsveranstaltungen, Vorträgen, Gebetsaufrufen.
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Die Kirchenratspräsidentin der Reformierten Landeskirche Aargau, Claudia Bandixe, erklärte gegenüber CSI: |
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Kirchenratspräsidentin Claudia Bandixen. CSI
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“Noch nie in der Geschichte sind derart viele Christen und Christinnen verfolgt worden wie heute. Als Kirchen wünschen wir, dass die Würde des einzelnen und die Würde von religiösen Gemeinschaften anerkannt werden, und zwar im Sinne der Menschenrechtskonventionen. Dazu gehört die freie Ausübung der Religion und dass wir weder unsere eigenen noch die Rechte der Andersgläubigen beschneiden lassen.”
Vom Schweizer Staat fordert sie, “dass unsere Regierung im Iran, in Eritrea und in (Nord-) Nigeria ein entschiedenes Nein zur Verfolgung sagt und Christen und Christinnen, die wegen ihres Glaubens um ihr Leben fürchten müssen, Schutz in der Schweiz bietet.” |
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CSI unterstützt auch die neue Entwicklung in der reformierten Zürcher Kantonalkirche. “Die Situation von Christen in manchen Ländern wird immer schwieriger. Das kann uns nicht gleichgültig lassen”, sagte der Kirchenratspräsident des Kantons Zürich, Pfr. Ruedi Reich, an einer Medienkonferenz am 4. September, an der ein Bericht der Landeskirche zum “Einsatz für verfolgte Christen” vorgestellt wurde. Seit vielen Jahren setzen wir uns genau dafür ein, dass auf oberster Ebene der Schweizer Kirchen das wachsende Ausmass der weltweiten Christenver- folgung aufgegriffen wird und die nötige Priorität erhält. Umso mehr freut es uns, dass in Zukunft nun auch von offizieller Seite der reformierten Kirchen ein stärkeres Engagement für verfolgte Christen zu erwarten ist. |
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