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Naher Osten 

Genozid-Warnung!


Dienstag, 17. Januar 2012

Die religiösen Minderheiten im Nahen und Mittleren Osten sind von einem Genozid bedroht. Im Rahmen unseres neuen Projekts im Nahen Osten wollen wir uns auch politisch vermehrt für religiöse Minderheiten in diesem Gebiet einsetzen.

Schliesst sich die Tür für christliche Minderheiten?   

je. Am 30. November 2011 verbreiteten wir in einer koordinierten Aktion von CSI-USA, CSI-Deutschland und CSI-Schweiz eine Genozid-Warnung zugunsten der religiösen Minderheiten im Nahen und Mittleren Osten. Wir appellierten an US-Präsident Barack Obama, Bundesrätin Micheline Calmy-Rey sowie den deutschen Aussenminister Guido Westerwelle, den drohenden Genozid zu verhindern, und stellten konkrete Forderungen.

Islamisches Überlegenheitsdenken

Nach Einschätzung von CSI stehen im Nahen und Mittleren Osten mindestens zwölf Millionen Menschenleben auf dem Spiel. In der Region zwischen Marokko und Pakistan mehren sich Anzeichen, die in der Vergangenheit einen Genozid begünstigt haben. Akut gefährdet sind nichtmuslimische Glaubensgemeinschaften im Irak, Iran und Sudan, in Syrien, Ägypten, Pakistan und in den palästinensischen Gebieten. Zu den bedrohten Minderheiten gehören unter anderen Christen, Juden, Bahai, Jesiden, Sabäer und Ahmadis.

Im Brief zitieren wir Spitzenpolitiker, die unsere dramatische Einschätzung der Lage teilen. So sagte zum Beispiel der französische Präsident Nicolas Sarkozy im Januar 2011: «Wir können nicht etwas hinnehmen, was immer mehr einem ausgesprochen perversen religiösen Säuberungsplan im Mittleren Osten gleicht.» Wir zählen im Brief Gewalttaten auf, die wir seit Beginn des sogenannten arabischen Frühlings registrieren mussten. Oft geht die Gefahr vom Staat selber aus. Seien es nun die staatlichen oder die nichtstaatlichen Akteure, sie alle werden von einer tief verwurzelten Kultur islamischen Überlegenheitsdenkens inspiriert, das rassistische Züge trägt.

Dieses Überlegenheitsdenken führte im 20. Jahrhundert zur Auslöschung von einstmals blühenden christlichen Gemeinden in der Türkei – Armeniern, Griechen und Assyrern – und war die Ursache für den Niedergang der jüdischen Volksgruppe in der arabischen Welt. Dieselbe völkermordende Dynamik ist auch jetzt zu Beginn des 21. Jahrhunderts in Gang gekommen. Sie muss eingedämmt werden, ehe es zu spät ist.


 

Ihre Solidarität ist für die Christen im Nahen und Mittleren Osten eine grosse Hilfe und Ermutigung.

Fr. 

50.–

Lebensmittelpaket für eine Flüchtlingsfamilie

Fr. 

120.–

Medikamente für kranke und behinderte Flüchtlingsopfer

Fr. 

200.–

Beitrag an die medizinische Versorgung von Anschlagsopfern

Fr.  .–   freier Betrag

per Einzahlungsschein oder online



Verantwortlicher Umgang mit Spendengeldern  


Anzeichen für einen bevorstehenden Genozid im Nahen und Mittleren Osten

Völkermorde fanden durch die Jahrhunderte zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten statt. Vergleicht man die historischen und sozialen Gegebenheiten im Vorfeld der Gewalt, so lassen sich bestimmte Faktoren identifizieren, die einem Genozid über einen längeren Zeitraum vorausgehen und somit als Warnsignale dienen können:


Ethnische oder religiöse Unterschiede werden aufgrund physischer Merkmale, Sprache und gruppenspezifischer Symbole in der Öffentlichkeit verstärkt wahrgenommen.

Es bestehen multireligiöse und/oder multiethnische Gesellschaften; gleichzeitig fehlt es jedoch an bedeutsamen Institutionen, die eine integrierende Wirkung entfalten.


Es bestehen autoritäre Regierungs-traditionen und es fehlt an rechtsstaatlichen Mechanismen.


Die herrschenden Eliten sind stark verunsichert.


Der Verdacht, dass die betroffenen religiösen oder ethnischen Minderheiten in Wirklichkeit Agenten einer politisch subversiven Macht seien, ist gesellschaftlich weit verbreitet.


In der Gesellschaft ist eine rassistisch oder religiös diskriminierende Weltanschauung verbreitet, die eine utopische Vision von einer homogenen Gesellschaft als Basis für die staatliche Einheit umfasst.

Es existieren rechtliche Normen oder soziale Gewohnheiten, die die Diskriminierung aufgrund von Rasse oder Religion unterstützen.


Staatliche und nichtstaatliche Stellen verbreiten landesweit Hasspropaganda, die Mitglieder einer bestimmten religiösen oder ethnischen Gemeinschaft als minderwertig, als Fremdkörper oder als subhumane Kreaturen darstellt.


Es kommt zum Ausbruch von organisierter Gewalt durch Mobs oder einzelne Attentäter gegen Angehörige der betroffenen religiösen oder ethnischen Minderheiten.


Diskriminierung und Gewalt gegen die Angehörigen der betroffenen Minderheiten durch staatliche und nichtstaatliche Akteure werden regelmässig abgestritten.


Es ist eine weitverbreitete Militarisierung der Gesellschaft und/oder massiver Einfluss nichtstaatlicher Terrorgruppen oder Milizen festzustellen.


In den meisten Ländern des Nahen und Mittleren Ostens sind einige, zum Teil sogar alle dieser Faktoren in unterschiedlichem Ausmass Realität.

CSI-Projekt: Koptische Frauen erhalten eine Ausbildung CSI  


Bitte tragen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel ein!

Kommentieren  

Doris Dreier

Donnerstag
2. Februar 2012
23:51

Überlegenheitsdenken, ist ein gutes Stichwort. Gerade Nicholas Sarkuzy muss in einem Brief Vorwürfe machen, wo er doch selbst voller Hass gegen die Romas ist und sie aus seinem Land vertrieben hat und überhaupt hat der Westen ein überhebliches Denken mit sich immer und überall einmischen weil sie denken nur das westliche Denken sei das einzig Richtige und Wahre, aber der Schuss geht damit nur nach hinten los. Sicher man muss diesen Leute in der Minderheit helfen, gerade unseren Mitbrüdern und Mitschwestern, aber solch hohe Regierungsleute sind die falschen dazu, gerade die in dem Artikel erwähnten und der Nahe und Mittlere-Osten wird bestimt nicht auf diese hören und die extrem fanatischen Islamisten schon grad gar nicht, ganz im Gegenteil, durch diese Personen werden sie nur mehr animiert sein mit ihrem Hass über den Westen und drauf spucken. Viel mehr sollte man uns Christen hier im Westen aufrufen nicht nur für die gequälten Mitbrüder und Mitschwestern in diesen Länder zu beten, sonderan auch zugleich für die extremistischen Fanatiker, deren Herz versteinert ist, damit sie ein fleischernes Herz bekommen mögen, denn sie sind auch Gefangene... "Und ich werde ihnen ein Herz geben und werde einen neuen Geist in ihr inneres geben, und ich werde das steinerne Herz aus ihrem Fleisch entfernen und ihnen ein fleischernes Herz geben..." Hesekiel 11,19 - darum ist es sehr wichtig auch für die Feinde zu beten und wir sollen für alle auf der ganzen Welt Beten nach Paulus.

Elisabeth Wyss

Donnerstag
9. Februar 2012
0:24

Frau Doris Dreier gebe ich Recht inbezug auf die Fürbitte für "alle Menschen", weil der Herr der Schöpfer jedes Menschen ist.

Welche Früchte hat die Abkehr "vom lebendigen Gott, dem Licht der Welt"? Der Mensch kehrt in die Dunkelheit der Sünde zurück und wird anfällig für alle erdenklich furchtbaren Taten, die wir alle nur zu gut kennen aus 1. und vor allem 2. Weltkrieg. Durch das Oel sind die arabischen Länder reich geworden und glauben, alle und alles ausserhalb des Islams vernichten zu müssen. Sie scheinen nicht wissen zu wollen, dass sie selbst den Ast, auf dem sie sitzen, absägen...

Aber wo stehen Europa und die USA? Wir haben den lebendigen Gott kennen gelernt durch Sein Wort, die Bibel. Nun aber kehren wir dem Licht, d.h. IHM, den Rücken und gehen in die finsterste Dunkelheit zurück. Was kommt auf uns zu, wenn wir in dieser unbussfertigen (umkehrunwilligen) Haltung verbleiben? Vernichtung und Tod. Der HERR aber hat am Kreuz über Teufel, Tod und Vernichtung gesiegt, ist auferstanden, in den Himmel aufgefahren, von wo ER bald wiederkommen wird, um Sein 1000jähriges Friedensreich von Jerusalem aus anzutreten. Diese Aussicht ist unsere Hoffnung und jene aller derer, die IHN in Wahrheit anrufen, seien sie Juden, Christen, Muslime, Hindus oder Atheisten! Dafür beten wir IHN an!


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