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Schweiz

Geographische Angaben

Fläche

41'285 km²

Einwohner

7,3 Mio

Bevölkerungsdichte

177 Einwohner/km²

Bruttosozialprodukt

45'996 SFR

Religionsangehörigkeit

Christen

81.9%

     Katholiken

41.8%

     Protestanten

35.3%

     Orthodoxe

  1.8%

     andere Christen

  3%

Muslime

  4.3%

Juden

  0.2%

Sonstige

  2.6%

Keine

11%

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Islam, Freiheit und Menschenrechte

Die Vortragsreise von Islamkenner Mark A. Gabriel hatte durch die öffentliche Diskussion um die Minarett-Initiative zusätzlich an Aufmerksamkeit und Brisanz gewonnen. Der ehemalige Imam klärte Schweizerinnen und Schweizer über die Inhalte des Islam auf.

Voller Saal beim Vortrag in Thun CSI  

uh. Weltweit wird jeder zehnte Christ diskriminiert, verfolgt oder sogar mit dem Tod bedroht. Drei von vier aus religiösen Gründen verfolgte Menschen sind Christen. Besonders stark ist die Verfolgung in islamischen Ländern. CSI plante daher von langer Hand eine Vortragsreise mit dem Islamexperten Mark A. Gabriel rund um den “Sonntag der verfolgten Kirche” vom 4.-16. November 2009. Durch die landesweite Diskussion über die Minarett-Initiative hatte diese Vortragsreise zusätzlich an Aufmerksamkeit und Brisanz gewonnen.

Ein Imam wird Christ

Mark A. Gabriel wuchs in einer streng gläubigen Moslemfamilie im Süden Ägyptens auf und wurde schon als kleines Kind im Islam unterwiesen. Bereits mit zwölf Jahren konnte er den gesamten Koran auswendig rezitieren. Später studierte er Islamgeschichte und wurde Professor an der berühmten Al-Azhar-Universität in Kairo. Durch seine Studien und die wachsende Radikalisierung einiger seiner Freunde begann er, den Islam kritisch zu hinterfragen. Durch gottgewirkte Umstände erhielt er eines Tages eine Bibel und begann, darin zu lesen. Die Botschaft der Bibel, die so gegensätzlich zum Koran war, faszinierte ihn dermassen, dass er sich entschied, Christ zu werden. Als er dies seiner Familie und seinen Freunden bekannte, war er sich seines Lebens nicht mehr sicher und musste Ägypten in einer “Nacht-und-Nebel-Aktion” verlassen. Denn für einen Moslem gibt es keine schlimmere Sünde, als dem Islam den Rücken zu kehren.

Jesus und Mohammed

Seit über zehn Jahren lebt Mark A. Gabriel in den USA. Er studierte die Bibel und das Christentum sehr intensiv und schrieb mehrere Bücher zum Thema Islam und Christentum. Drei davon (Jesus und Mohammed, Islam und Terrorismus, Motive islamischer Terroristen) sind auch auf Deutsch erhältlich. In seinen Vorträgen hebt Gabriel sehr deutlich die grossen Unterschiede zwischen Islam und Christentum hervor. Er kann bis heute nicht nachvollziehen, dass man im Westen weit verbreitet an die Dialogfähigkeit des Islam glaubt. Denn die islamische Lehre stelle den klaren Anspruch, die letzte vollendete Religion zu sein. Viele Glaubenssätze im Koran seien zudem nicht kompatibel mit dem westlichen Demokratieverständnis. Auch die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die auf einem christlichen Menschenbild basiert, ist für Muslime nicht bindend. Rechtsgrundsätze, die mit dem Koran nicht vereinbar sind, werden nicht toleriert. Gemäss islamischem Glaubensverständnis sind “Ungläubige”, sprich Nicht-Muslime, Menschen zweiter Klasse. Sie werden deshalb diskriminiert und teilweise verfolgt. Zu Themen wie Religionsfreiheit, Gleichberechtigung der Geschlechter, Mädchenbeschneidung, Zwangsheirat oder Terrorismus müssen wir aus diesem Grund unbedingt klar Stellung beziehen. Mark A. Gabriel betont, dass die Lehren des Islam oft diametral zur biblischen Botschaft stehen. Auch macht er deutlich, dass Allah keinesfalls identisch mit dem biblischen Gott sei.

Mark A. Gabriels Rat an die Schweizer

Mark A. Gabriel und seine Frau Unja CSI  

Mark A. Gabriel forderte seine Zuhörer auf, einen wichtigen Unterschied zu machen. Wir dürfen vor den Muslimen keine Angst haben. Das seien auch nur ganz normale Menschen, die oft ein aufrichtiges, tiefes Verlangen nach Gott haben. Als Christen sollen wir zwar eine klare und deutliche Stellung gegenüber der Lehre des Islam einnehmen.

Wir dürfen aber nicht im selben Atemzug den Moslem als Menschen ablehnen. Sie sind Gefangene ihrer eigenen Doktrin, die sie um viele Freiheitsrechte beraubt. Die geistlichen Führer setzen alles daran, sie in den eigenen Reihen zu halten. Tragisch ist, dass sich die Muslime in ihrem Glauben umso mehr bestätigt fühlen, wenn sie den rasanten Zerfall der christlichen Werte und der westlichen Kultur wahrnehmen. Gabriel ermutigte, uns dringend wieder auf unsere eigene Identität zurückzubesinnen. Denn gerade die christliche Botschaft der Freiheit, Liebe und Vergebung ist die Antwort, die eine Ausbreitung des Islam in unserem Land eindämmen kann.

Die verfolgten Christen in islamischen Ländern sind uns hierfür Beispiel und Herausforderung. Sie sind bereit, für ihren Glauben und ihre Überzeugungen einen hohen Preis zu zahlen. Diese aufrechte und konsequente Haltung hinterlässt unermesslich reiche Spuren des Segens. Mark A. Gabriel ist für die Arbeit und das Engagement von CSI sehr dankbar. Es sei enorm wichtig, dass wir regelmässig für die Verfolgten beten, sie unterstützen und ihnen mutig eine Stimme geben.

Wir danken Mark A. Gabriel und seiner Frau Unja ganz herzlich für ihren wertvollen Einsatz und wünschen ihnen Gottes reichen Segen.


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