Startseite
Sitemap  

Land-Info 

zurück  

Kuba

Geographische Angaben

Fläche

110'860 km²
2 mal so gross wie die Schweiz (41'293 km²)

Einwohner

11,2 Mio
(Schweiz: 7,3 Mio)

Bevölkerungsdichte

101 Einwohner/km²
(Schweiz: 177)

Bruttosozialprodukt

3'571 SFR
13 mal tiefer als in der Schweiz (45'996 SFR)

Religionsangehörigkeit

Christen

43%

     Katholiken

39.6%

     Protestanten

  3.4%

Sonstige

  2%

Keine

55%

Menschenrechte

Religionsfreiheit

Teilweise schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten


Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission

Kuba 

Land-Info 

Frauen verprügelt


Donnerstag, 13. Oktober 2011

Frauen in Weiss demonstrieren friedlich für die Freilassung von Gewissensgefangenen und fordern Menschenrechte und Demokratie. Das Regime antwortet mit brachialer Gewalt.

ms. 14. August 2011. Frauen versammeln sich zum Gebet in der Kathedrale der Grossstadt Santiago. Sie sind weiss gekleidet. Mit Blumen in der Hand begeben sie sich nach dem Gebet auf die Strasse und protestieren: für die Freilassung aller Gewissensgefangenen, für Demokratie und für Menschenrechte.

Frauen in Weiss

Die mutigen Frauen sind die Ehefrauen, Mütter, Schwestern und Töchter jetziger oder ehemaliger Gewissensgefangener. Sie nennen sich «Frauen in Weiss». Für ihren Mut erhielten sie 2005 den Sacharow-Preis für geistige Freiheit der EU. 2011 folgte der Preis für Menschenrechtsverteidiger des US-Aussenministeriums. Ihr entschlossenes Auftreten trug Früchte: Die 78 Menschenrechtler, die im März 2003 bei einer Grossrazzia festgenommen wurden, kamen im Lauf der letzten Jahre alle frei.

 
Das ist wesentlich den Frauen in Weiss und deren Protesten zu verdanken. Sie brachten die Fälle an die Öffentlichkeit.

Schläge statt Freilassung

Im April 2010 hatte sich die Situation für die Frauen in Weiss verbessert. Damals konnte Kardinal Jaime Ortega, Kubas führender Katholik, durch Gespräche mit der Regierung weitere Übergriffe verhindern. Exakt ein Jahr später kehrten die Behörden jedoch zu den altbekannten Einsätzen von Schlägertruppen zurück.

Das marxistische Regime antwortete am eingangs genannten 14. August 2011 mit Gewalt auf die friedliche Kundgebung: Es rekrutierte Zivilistinnen. Diese schlugen mehrere Frauen in Weiss spitalreif. Andere schleppten sie ins Polizeirevier, wo sie Hunde auf die friedlichen Demonstrantinnen hetzten. Weitere Frauen in Weiss wurden festgenommen und in Randgebieten von Santiago ausgesetzt.


Bitte tragen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel ein!

Kommentieren  

CSI Adrian Hartmann

Montag
17. Oktober 2011
13:44

Laura Pollan, die Leiterin der Frauen in Weiss, ist am Freitag, 14. Oktober 2011, im Alter von nur 63 Jahren verstorben. Sie starb an einer Atemwegerkrankung, sagte - gemäss der Nachrichtenagentur dapd - ihre Tochter Laura Labrada.

CSI bedauert den Tod der mutigen Menschenrechtsaktivistin. Gleichzeitig hoffen wir, dass viele Frauen in ihre Fussstapfen treten und ebenso mutig die Freilassung von Gewissengefangenen und Menschenrechte fordern.

CSI Adrian Hartmann

Dienstag
13. Dezember 2011
16:15

Am Uno-Menschenrechtstag hielt die Polizei 25 Frauen in Weiss im Haus ihrer verstorbenen Anführerin fest. Weitere Infos: http://www.igfm.de/Detailansicht.384+M55b69383ead.0.html


Print-Version 

Weitere Themen

Aserbaidschan
Glanz und Gloria da, Gewalt und Gängelei dort
14. Mai 2012
Ende Mai 2012 findet in der pompös hergerichteten Kristall-Halle in Baku der Eurovision Song Contest statt. Mit der Menschenrechtssituation kann Aserbaidschan leider nicht glänzen.
Pakistan
«Christen sind Hunde»
9. Mai 2012
Der pakistanische Christ Imran Ghafur Masih soll den Koran entheiligt haben. Er bekam deshalb lebenslänglich. Wir fordern seine Freilassung.
Vietnam
Jahrelange Haft für Christen
16. April 2012
Im März 2012 verurteilten die Behörden zwei Christen zu drei und fünf Jahren Gefängnis. Sie sollen Schriften von Pater Nguyen Van Ly verteilt haben. Dieser ist seit Juli 2011 wieder im Gefängnis, obwohl er schwer krank ist.
Indien
Gesetze legitimieren Gewalt
14. April 2012
2008 wurden in Orissa auf einen Schlag 50 000 Christen obdachlos – trauriger Höhepunkt der Verfolgung religiöser Minderheiten. Ein Grund für die Gewalt sind diskriminierende Gesetze. CSI hat beim UNO-Menschenrechtsrat einen Bericht eingereicht.

Neu diese Woche
Veranstaltungen
CSI bei Ihnen
Lesungen
Veranstaltungsreihe
Gedenk-Konzert
Warum wir helfen
Glaubensverfolgte
Notleidende Kinder
Katastrophenhilfe
Berichte / Infos
Religionsfreiheit
Schweiz
Statements
Länderberichte
Ägypten
Äthiopien
Aserbaidschan
China
Deutschland
Indien
Indonesien
Iran
Irak
Kasachstan
Kuba
Laos
Lettland
Libyen
Malediven
Naher Osten
Nicaragua
Nigeria
Pakistan
Peru
Rumänien
Saudi-Arabien
Südsudan
Türkei
Turkmenistan
USA
Vietnam
Tansania / Sansibar
Usbekistan
Protestaktionen
Medien
Aktuelle Berichte
Berichte 2010
Berichte 2009
Berichte 2008
CSI-Weltkarte
Europa
Asien West
Asien Ost
Afrika
Amerika
Erläuterungen
CSI-Newsletter
Spenden
Spende-Möglichkeiten
Online-Spenden
Einzahlungsschein
LSV Lastschriftverfahren
CSI-Geschenk-Karte
Umgang Spendengelder
Spendenkonto
Handeln
Protestieren
Gebtesanliegen d. Tages
CSI-Newsletter-Abo
Newsletter Info
Magazin
Engagement
Über CSI
Was ist CSI
Warum CSI?
Geschichte
Struktur
Jahresbericht 2010
Unser CSI-Team
Internationale Vertretung
FAQ
Shop
Bücher
Broschüren
Weitere Artikel
Mein Vermächtnis
Kontakt
Adressen / E-Mail
Links
CSI-Sites
weitere Links
CSI-Links
Deutsche Links
Englische Links

Site-Suche

Indien
Gesetze legitimieren Gewalt










Herzlich willkommen!

Religionsfreiheit ist die Basis für Frieden und Freiheit einer Gesellschaft.

Die Christen sind weltweit die grösste Religionsgruppe, die diskriminiert, verfolgt oder mit dem Tod bedroht wird.