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Mit Ihrer Hilfe unterstützen wir in Lettland über 200 arme Familien. Diese müssen oft unter unvorstellbaren
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Die «Badewanne» – alle drei Kinder werden im gleichen Wasser gewaschen CSI |
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Etwa 220 Franken (130 Lats) stehen Mairita Rudenko monatlich zur Verfügung. Damit muss die 25-Jährige drei Kinder durchbringen. Ihr Ältester, Kristiāns, wird bald fünfjährig. Zusammen mit seiner jüngeren Schwester Kristiāna besucht er bereits den Kindergarten. Fast 20 Lats muss Mairita dafür ausgeben. Sobald die zweijährige Megija keine Windeln mehr braucht, wird Mairita auch ihre Jüngste in den Kindergarten schicken. «Dann kann ich arbeiten gehen», erklärt sie. So hätte Mairita mindestens 200 Lats (345 Franken) zur Verfügung – der gesetzlich festgelegte Mindestlohn. |
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Immer nur Kartoffeln |
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Mit den 130 Lats vom Sozialdienst alleine könnte Mairitas Familie nicht überleben. Sie erhalte jeden Monat noch ein Lebensmittelpaket, das mit EU-Geldern bezahlt werde. Es enthält Haferflocken, Mehl und Milchpulver. «Ich koche meistens Kartoffeln mit Sauce», erzählt Mairita aus ihrem Alltag. Fleisch oder frisches Gemüse kann sie sich nicht leisten. Sie wolle aber dieses Jahr Gurken anpflanzen und Kartoffeln. |
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Wasser und Toilette draussen |
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Die drei Kinder erhalten Teddybären, die eine CSI-Unterstützerin selber nähte CSI |
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Mairita wohnt mit ihren drei Kindern erst seit einem knappen Jahr in der kleinen Wohnung in Degole, einem Dorf in der Nähe von Tukums, wo die Projektleiter der CSI-Partnerorganisation Pakāpieni ihr Büro haben. Tukums liegt etwa 70 Kilometer westlich der lettischen auptstadt Riga. Die Wohnung hat neben der Küche und einem grossen Zimmer nur noch eine kleine Abstellkammer. Aber immerhin gibt es Strom. Wasser holt Mairita draussen am Brunnen. Sie wäscht sich und ihre Kinder zweimal pro Woche in einem grossen Zuber, alle nacheinander im gleichen Wasser. Ihre «Toilette » ist draussen – auch bei Minustemperaturen. Zu allem Unglück ist es oft schon in der Wohnung eiskalt, weil das Geld für genügend Holz fehlt. |
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Vater trinkt und schlägt zu |
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Wie bei den meisten anderen Familien, die wir besuchten, treffen wir auch hier keinen Mann an. Häufig waren die Frauen Opfer der Gewalt ihrer alkoholabhängigen Männer – auch Mairita. Deshalb flüchtete sie. Zwar wisse er, wo sie wohne, dürfe aber nicht erkommen. Einmal sei er nachts betrunken aufgetaucht und habe an das Fenster gepoltert. Sie habe die Polizei gerufen. «Seither war er nicht mehr da.»
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200 Millionen verfolgte Christen hoffen auf Ihr Engagement: |
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