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Bis heute erkranken im Südsudan zahlreiche Menschen an Kinderlähmung. CSI finanzierte einer Selbsthilfegruppe Maschinen und Werkzeuge. Diese stellt nun Rollstühle her, die den Polioopfern das Leben bedeutend erleichtern. |
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Dank CSI können sich Gelähmte fortbewegen CSI |
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Asunta Adut (47) ist eine Kämpfernatur. Bereits als kleines Kind steckte sie sich mit der im Südsudan bis heute nicht ausgerotteten Kinderlähmung an. Sie kann sich nur auf dem Boden kriechend fortbewegen, da ihre beiden Beine gelähmt sind. Bei Überfällen arabischer Milizen aus dem Nordsudan wurden ihre zwei Brüder Majok und Majak getötet. Zudem verschleppten die Angreifer Asuntas Schwester Abuk – sie verdurstete auf dem Weg in die Sklaverei.
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Asunta bleibt aktiv |
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Resignation war für Asunta nie ein Thema. Trotz ihrer Behinderung fand die resolute Frau einen Mann fürs Leben und konnte sogar Kinder aufziehen. Als der Bürgerkrieg zwischen dem Norden und dem Süden 2005 beendet war, zügelte sie in die Provinzhauptstadt Aweil. Dort nimmt sie aktiv am Gemeindeleben der anglikanischen Kirche teil. Nach dem frühen Tod ihres Mannes Garang Deng schloss sie sich in Aweil einer Selbsthilfegruppe von Opfern der Kinderlähmung an. Sie und andere gelähmte Frauen verdienen sich mit dem Stricken von Tischdecken und der Herstellung von Untersetzern aus Plastikresten ihren Lebensunterhalt. |
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Rollstühle hergestellt im Südsudan |
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2009 wurde CSI auf Asunta Adut und die Selbsthilfegruppe aufmerksam. Um den Polioopfern zu helfen, schenkten wir ihnen eine Schweissmaschine und Ersatzteile. Damit stellen sie nun aus alten Fahrrädern Rollstühle her. Auf der letzten Reise im April 2012 erhielten zehn Polioopfer einen eigenen Rollstuhl. Endlich müssen sie nicht mehr kriechen. Dank einer Handkurbel können sie sich nun einfach fortbewegen.
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So ist es für sie kein Problem mehr, ihre Waren auf den Markt zu bringen.
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Trudi Dreier Sonntag |
Sicher ist jede Hilfe ein Geschenk,leider gibt es noch viel zu tun in mancher Hinsicht.Ich bete oft für den Südsuan,auch für die verfolgten Christen auf der ganzen Welt und unterstütze sie nach Möglichkeit auch finanziel,leider viel zu wenig. |
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Fritz Schönholzer Montag |
Super Arbeit mit den Fahrrädern. Kommt das Material dazu aus Europa oder wird es in Afrika gesammelt? Danke für eine Antwort. |
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Anmerkung Adrian Hartmann Dienstag |
@Fritz: Vielen Dank! Das ist alles altes Material aus dem Südsudan. Der Transport aus der Schweiz wäre da viel zu teuer. |
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200 Millionen verfolgte Christen hoffen auf Ihr Engagement: |
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