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Nicaragua

Geographische Angaben

Fläche

120'254 km²
2 mal so gross wie die Schweiz (41'293 km²)

Einwohner

5,2 Mio
(Schweiz: 7,3 Mio)

Bevölkerungsdichte

43 Einwohner/km²
4 mal kleiner als in der Schweiz (177)

Bruttosozialprodukt

895 SFR
51 mal tiefer als in der Schweiz (45'996 SFR)

Religionsangehörigkeit

Christen

98%

     Katholiken

93%

     Protestanten

  5%

Sonstige

  2%

Menschenrechte

Religionsfreiheit

Teilweise Verletzung der religiösen Grundfreiheiten


Behinderung der Diakonie

Nicaragua 

Land-Info 

Trügerische Idylle


Freitag, 26. August 2011

Die Karmeliterschwestern bieten mit ihrer herzlichen Art der allgegenwärtigen Gewalt in den Slumgebieten von Nicaragua die Stirn. Sie verkörpern den Gegenpol zum täglichen Elend.

Kinder erhalten eine warme Mahlzeit CSI  

Mahlzeiten für hungrige Bäuche

Ein Mann erhält eine warme Mahlzeit CSI  

Im Gegensatz zur Regierung nehmen sich die Karmeliterschwestern der Armen an: Sie haben in Santa Rosa und Tipitapa Mittagstische eingerichtet. Viele Kinder und einige Erwachsene erhalten wöchentlich fünf warme Mahlzeiten. Besonders alleinerziehende Mütter sind zutiefst dankbar, dass ihre Kinder diese Möglichkeit erhalten. Ihr bescheidenes Einkommen reicht oft nicht einmal aus, um die Familie zu ernähren – Umstände, die für uns unvorstellbar sind.

Damit die Karmeliterschwestern weiterhin in dieser Art helfen können, muss der Essraum in Santa Rosa saniert werden. Da Nicaragua immer wieder von kleineren Erdbeben heimgesucht wird, besteht Einsturzgefahr. Weiter muss in Tipitapa aus Sicherheitsgründen ein anderes Gebäude zum Essraum ausgebaut werden.

Ein Unglück kommt selten allein

Marisol und ihre Familie CSI  

Wohnraum von Marisol für 6 Personen CSI  

Neben den Kindern versucht CSI auch ganzen Familien zu helfen. Sie könnten auf sich allein gestellt nicht überleben. Marisol Martin, 38 Jahre alt, wurde nach der Geburt ihres dritten Kindes von ihrem Mann verlassen. Beim Putzen verdiente sie einen bescheidenen Lohn, mit dem sie ihre vierköpfige Familie durchbringen musste. Doch auch dieser Lohn fiel weg, als sie vor rund zwei Jahren einen schlimmen Unfall hatte. Ihr Bein ist seither völlig verkrümmt. Ohne Hilfe kann sie nicht mehr gehen.

«Meine Schwestern müssen jetzt auch uns noch ernähren», klagt Marisol, «dabei haben sie ja selber praktisch kein Geld für ihre eigenen Familien. Ohne die monatliche Lebensmittelhilfe und die medizinische Versorgung der Karmeliterschwestern könnten wir gar nicht mehr überleben.»

Dankbare Herzen sind unbezahlbar

Madre Lucy und Schwester Guadelupe CSI  

«Wir leben mitten unter den Notleidenden. Sie brauchen Essen, Medikamente, Schutz und einen Ort der Geborgenheit», erklärt Schwester Guadalupe. Sie arbeitet seit 2002 im Karmeliterorden im Slumgebiet von Santa Rosa. «Die tägliche Arbeit ist sehr hart. Sie erfordert von uns ein hohes Mass an Leistung und Selbstaufgabe. Doch wir werden tausendfach beschenkt, indem wir jeden Tag die Dankbarkeit der Menschen erleben und sehen.

Dort zu helfen, wo Menschen an die Grenzen ihres Lebens gelangen, erfüllt mich mit grosser Zufriedenheit und lässt mich selber sehr dankbar sein.»


Was mit Ihrer Spende geschieht

Dank der finanziellen Unterstützung von CSI-Spendern ist Folgendes möglich:

Über 380 Kinder erhalten täglich eine warme Mahlzeit

Jeder, der an die Tür der Schwestern klopft und um Nahrung bittet, erhält etwas zu essen

Über 1300 Personen pro Jahr werden medizinisch versorgt

Über 800 Personen pro Jahr lassen sich gratis von der Zahnärztin behandeln

Rund 35 Familien erhalten jeden Monat ein Lebensmittelpaket

Rund acht junge Frauen pro Jahr erlangen ein Handarbeitszertifikat

Kinder erhalten Schulkleider und Schulmaterial, damit sie zur Schule gehen können

Instandsetzung der Infrastruktur


 

Ein grosser Segen für Slumbewohner

Fr. 

27.–

Eine warme Mahlzeit für drei Kinder während einem Monat

Fr. 

65.–

Kosten für 20 kg Bohnen und 80 kg Reis

Fr. 

150.–

Beitrag zur Sanierung des Essraums in Santa Rosa

Fr.  .–   anderer Betrag

per Einzahlungsschein oder online



Verantwortlicher Umgang mit Spendengeldern  


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