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Sie kommen mitten in der Nacht und verschwinden gleich wieder. Zurück bleiben Tote, Verletzte und brennende Häuser. Von solchen heimtückischen Überfällen sind die Christen in Nordnigeria ständig bedroht. |
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Die Witwen Rose, Lyop und Christiana CSI |
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wb/uh. Seit über einem Jahrzehnt werden nigerianische Christen in verschiedenen nördlichen Bundesstaaten auf bestialische Weise attackiert. Die Täter sind häufig hasserfüllte Fulani, Angehörige eines muslimischen Nomadenstammes. Nicht selten befinden sich unter den Angreifern auch Polizisten oder Soldaten. Manchmal sehen die Ordnungshüter den Überfällen auch tatenlos zu. Oft werden die Verbrechen nicht einmal untersucht. Das Vertrauen in die Behörden ist daher völlig verloren gegangen.
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Verzweifelte junge Witwen |
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Im Dorf Jol-Teshak CSI |
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Wir sind im Norden des Bundesstaats Plateau unterwegs, in dem Christen besonders häufig angegriffen werden. Allein im vergangenen September wurden im Bundesstaat Plateau über 100 Christen umgebracht. In der Umgebung der Hauptstadt Jos besuchen wir über 20 junge Frauen, die alle ihre Männer verloren haben. Drei der jungen Witwen leben im abgelegenen Dorf Jol-Teshak, das im August 2011 mehrmals mitten in der Nacht angegriffen wurde.
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Überwältigt, dass «Fremde» helfen |
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Einer weiteren Witwe, der 22-jährigen Rose Dung aus dem Dorf Wereng, finanzieren wir eine Nähmaschine. «Damit kann ich Kleider nähen und diese dann verkaufen. Die Kleider kann ich zu Hause anfertigen und so gleichzeitig auf meine beiden Kinder (ein- und zweijährig) aufpassen.» Ihr Mann wurde am 26. Juli 2011 «zufällig» mit Buschmessern getötet – seither lebt sie in der Grossfamilie ihres Schwagers.
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Wir konnten ihr Baumaterialien zur Verfügung stellen, die sie erleichtert annahm. Stellvertretend für alle anderen Hilfsempfänger sagte sie: «Wir möchten allen aufrichtig danken, die uns helfen, obwohl sie uns gar nicht kennen. Seit mein Mann umgebracht wurde, hat mir niemand geholfen. Gott hat uns durch Sie eine Tür geöffnet. Danke vielmals für alles!» Diesen Dank geben wir gerne an Sie weiter! |
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Fordern Sie Schutz für christliche Dörfer! |
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![]() | Laos Hoffnung für Vertriebene 13. Februar 2012 | Protest zeigt Wirkung: Die Bezirksbehörden kümmern sich um die christlichen Familien, die von den Dorfbehörden in Katin davongejagt wurden. |
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200 Millionen verfolgte Christen hoffen auf Ihr Engagement: |
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