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Geographische Angaben | Fläche | 1'285'216 km² 31 mal so gross wie die Schweiz (41'293 km²) | Einwohner | 26,4 Mio 3 mal mehr als in der Schweiz (7,3 Mio) | Bevölkerungsdichte | 21 Einwohner/km² 9 mal kleiner als in der Schweiz (177) | Bruttosozialprodukt | 2'376 SFR 19 mal tiefer als in der Schweiz (45'996 SFR) | Religionsangehörigkeit | Christen | 92% |   Katholiken | 89% |   Protestanten | 3% | Naturreligionen | 8% | Menschenrechte | Religionsfreiheit | Teilweise Verletzung der religiösen Grundfreiheiten | | Behinderung der Diakonie |
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Maria war 15, als sie vor dem Terror aus dem peruanischen Hochland nach Lima floh. Als Teenager lebte sie alleine in einem Slum und gab doch den Mut nicht auf. Mit Hilfe der CSI-Organisation INTSOL setzt sie sich heute gezielt für die Verbesserung des Lebens im Elendsquartier ein.
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Maria und ihre Freunde werben für INTSOL-Kurse CSI
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bd. 1986 verlässt die 15-jährige Maria fluchtartig ihre Heimat in den peruanischen Anden. Wie die meisten Menschen litt sie in dem unterentwickelten Gebiet unter grosser Armut. Doch dann wurde alles noch viel schlimmer. Der “Leuch-tende Pfad”, eine marxistische Terrororganisation, die gezielt Chaos und Schrecken verbreitete, bekam in der Gegend immer mehr Einfluss. Sie schikanierte ganze Dorfgemeinschaften, folterte und tötete auf bestialische Weise. Es konnte jeden treffen. Maria hielt die ständige Angst nicht mehr aus: Sie floh nach Lima und landete in einem der Slums am Stadtrand.
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Maria war Armut gewöhnt. Doch der tägliche Kampf ums Überleben in dieser fremden, von Gewalt, Alkoholismus und Kriminalität geprägten Umgebung forderte der jungen Frau alles ab. Besonders litt sie unter der Gleichgültigkeit zwischen den Menschen. Doch dann griff der “Leuchtende Pfad” auch nach Lima. Bis Anfang der 1990er Jahre hatte die Terrororganisation, deren Namen bis heute viele nicht auszusprechen wagen, den Slum von Maria fast vollständig unterwandert. Die “tausend Augen und tausend Ohren” des “Leuch-tenden Pfades” waren überall.
Maria wusste nicht mehr, wem sie vertrauen, mit wem sie noch sprechen konnte. Einander zu helfen, konnte schnell tödlich enden. Auch nachdem die Terrororganisation 1992 mit der spektakulären Festnahme ihres Anführers, Abimael Guzmán, praktisch zerschlagen wurde, blieb das Misstrauen unter den Slumbewohnern.
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Maria mit Leidenschaft im Einsatz fürs Quartier CSI
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Maria trotzte den Hindernissen und ging ihren Weg mutig weiter. Sie fand bessere Arbeit und heiratete 1999 ihren Mann Sebastián. Eines Tages begegnete sie Mitarbeitern der CSI-Organisation INTSOL. Es faszinierte sie, wie diese Menschen christliche Nächstenliebe mit grosser Hingabe leben. Ausserdem bot INTSOL Maria genau das, was ihr bis dahin gefehlt hatte. Sie erhielt psychologische Betreuung zur Bewältigung ihrer traumatischen Vergangenheit. Sie lernte ihre eigenen Stärken und Schwächen kennen und akzeptieren. |
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Sie kam in Kontakt mit anderen Quartierbewohnern, und ihr Vertrauen begann zu wachsen. Maria war begeistert. Nun bekam sie endlich die Möglichkeit, etwas zur Verbesserung der Lebensbedingungen im Quartier zu tun.
„Ich suche das Wohl aller Menschen um mich herum”, sagt die heute 39-Jährige. “Ich bin wie eine Henne, die am liebsten alle unter ihre Flügel nehmen möchte und jedem das geben will, was er gerade braucht.“ Und so ist sie heute im Quartier bekannt und in vielen Bereichen aktiv. Sie unterstützt lokale Institutionen, nimmt als Beraterin an den Sitzungen des Ortsvorstandes teil, bringt neue Ideen ein und berät im Bereich Konfliktlösung und Versöhnung. Ihre Begeisterung steckt auch andere im Quartier an. So gibt sie weiter, was sie bei INTSOL lernt, und bringt ihre ganz persönlichen Begabungen und Fähigkeiten zum Wohle des Quartiers ein. |
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Maria mit ihrer Familie CSI
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Da sie selbst ohne Mutter aufwuchs, liegen ihr Kinder und Familien ganz besonders am Herzen. Mit ihren dreijährigen Zwillingen, Sofi und Pedrito, haben Maria und Sebastián im letzten Jahr an einem INTSOL-Kurs für Eltern teilgenommen. “Wir konnten gemeinsam entdecken, wie man innerhalb der Familie respektvoll miteinander umgehen und Kinder in ihrer Entwicklung fördern kann.” Wertvolle Impulse für eine Umgebung, in der die Vernachlässigung von Kindern, häusliche Gewalt und sexueller Missbrauch Alltag sind.
Seitdem sie die Ideen aus dem Kurs umsetzt, sieht sie grosse Fortschritte bei ihren Kindern und ihrem Mann. “Das hat bei uns viel ausgelöst”, berichtet Maria weiter. “Sebastián bringt sich viel mehr in der täglichen Arbeit im Haushalt ein, er geht viel herzlicher mit den Kindern um und verbringt mehr Zeit mit der Familie. Sofi und Pedrito sind viel ausgeglichener und zufriedener geworden.”
Maria ist glücklich über ihren Kontakt zu INTSOL. |
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Hier hat sie Gleichgesinnte und Freundinnen gefunden, die gemeinsam für eine bessere Zukunft ihres Quartiers arbeiten. So kann sie ein Segen für die Mütter und schliesslich auch für die Kinder und das ganze Quartier sein. |
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Mit Ihrer Unterstützung kann INTSOL weiter helfen, damit noch viele Marias zu einer wertvollen und strahlenden Blüte heranwachsen können. |
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