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Peru

Geographische Angaben

Fläche

1'285'216 km²
31 mal so gross wie die Schweiz (41'293 km²)

Einwohner

26,4 Mio
3,6 mal mehr als in der Schweiz (7,3 Mio)

Bevölkerungsdichte

21 Einwohner/km²
9 mal kleiner als in der Schweiz (177)

Bruttosozialprodukt

2'376 SFR
19 mal tiefer als in der Schweiz (45'996 SFR)

Religionsangehörigkeit

Christen

92%

     Katholiken

89%

     Protestanten

  3%

Naturreligionen

  8%

Menschenrechte

Religionsfreiheit

Teilweise Verletzung der religiösen Grundfreiheiten


Behinderung der Diakonie

Peru 

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Respekt und Liebe statt Schläge


Mittwoch, 21. März 2012

Dank dem Kontakt zu Intsol-Mitarbeitern hat sich das Leben von Verónica und ihrer Familie gewandelt: Es ist nicht mehr von Gewalt, sondern von Liebe und Respekt geprägt.

Workshop mit Kindern CSI  

Schon als Verónica Torres Lizarme noch ein kleines Kind war, prägten Gewalt und Schläge ihren Alltag. Das Verhältnis ihrer Eltern verschlechterte sich immer mehr, die Mutter verschonte dabei ihre Kinder nicht. Nach ein paar Monaten entschied sich die Mutter, ihre Familie endgültig zu verlassen. Verónica und ihre sechs jüngeren Geschwister blieben beim Vater. Dieser verdiente einen bescheidenen Lohn als Chauffeur. Da er zum Teil tagelang weg war, musste sich Verónica als Älteste der Geschwister um den Haushalt kümmern und konnte die Schule kaum noch besuchen.

Kurze Freude, gefolgt von weiterem Leid

Camila in einem Intsol-Workshop CSI  

Mit 18 Jahren lernte Verónica ihren jetzigen Mann kennen. Sie war überglücklich und genoss die Liebe und Anerkennung ihres Ehemanns. In kurzer Zeit gebar sie vier Kinder. Schon bald belastete Gewalt jedoch auch ihre junge Familie. «Ich wurde von meinem Mann oft geschlagen», erinnert sich Verónica. «Und ich schlug meine Kinder auch häufig. Ich war immer sehr gestresst, aggressiv und unzufrieden, und das liess ich an meinen Kindern aus. Zudem dachte ich, dass ich meine Kinder mit Schlägen zu guten Menschen erziehe.» Ihr Verhalten blieb leider nicht ohne Folgen: «Meine zweitjüngste Tochter Camila hat wegen unserer Gewalt grossen Schaden erlitten. Sie kann bis heute kaum reden, obwohl sie bereits vier Jahre alt ist.»

Eine Wende um 180 Grad

Verónica, Tochter Rosi   

In dieser Zeit kam Verónica mit Intsol in Kontakt, dem CSI-Partner in Peru. Damit nahm ihr Leben eine positive Wendung. Im Kontakt mit Intsol-Mitarbeitern und in den Workshops habe sich ihr «eine neue Welt» gezeigt, schwärmt Verónica heute. «Noch nie zuvor wurde ich mit so viel Respekt und Anstand behandelt. Ich werde in meinen Ängsten und Nöten ernst genommen, sogar meine Meinung ist gefragt. In den Workshops habe ich gelernt, dass ich als Ehefrau und Mutter eine grosse Verantwortung habe und dass ich meine Kinder mit Liebe und Respekt und nicht mit Schlägen erziehen soll.»

Gesundheitskampagne CSI  

Auch das Verhältnis zu ihren Mitmenschen hat sich gewandelt. Früher lebte Verónica im Streit mit ihren Nachbarn und mied den Kontakt. Sie sei von ihnen angezeigt worden, weil sie ihre Kinder derart geschlagen habe. «Heute können meine Nachbarn kaum glauben, was für einen Wandel ich durchgemacht habe. Ich konnte sie ermutigen, auch an den Workshops teilzunehmen. Es ist einfach ein riesiges Geschenk, zu erleben, wie viel Leid nun in Freude verwandelt wird», sagt Verónica dankbar und lobt abschliessend: «Die Arbeit von Intsol ist ein unbeschreiblicher Segen für unsere Gegend.»

Autorin: Inés Wertgen


Intsol

Intsol – Integración y Solidaridad – ist die von CSI gegründete Partnerorganisation in Peru. Deren Mitarbeiter sind seit fast 20 Jahren in den Slums von Lima tätig.

Für einen grossen Teil der peruanischen Slumbevölkerung gehört Gewalt zum Alltag. Intsol bewirkt mit verschiedenen Workshops, Kampagnen und Aufklärungsarbeit in vielen Menschen eine erfreuliche Wende. Dadurch werden weitere Menschen auf Intsol aufmerksam.


 

Ihre Spende ist der Same, aus dem in Zukunft Früchte für Veränderungen in den Slums von Lima wachsen:

Fr. 

50.–

Wöchentliche Therapie Vergangenheitsbewältigung für 5 Frauen

Fr. 

80.–

Wöchentlicher Workshop für gewaltfreie Erziehung für 10 Mütter

Fr. 

120.–

Beitrag an Kampagne zum Schutz der Kinder

Fr.  .–   freier Betrag

per Einzahlungsschein oder online



Verantwortlicher Umgang mit Spendengeldern  


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