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Auf der tansanischen Inselgruppe Sansibar brennen Islamisten Kirchen nieder, klagen Ex-Muslime willkürlich an und vertreiben sie. |
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Kirchenfriedhof enteignet: Anglikanerpfarrer Masoud CD |
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ms. Der 23-jährige Yusuf Abdalla musste seine Ausbildung zum Schneider jäh abbrechen. Die Nähmaschine, die ihm seine Familie gekauft hatte, musste er zurückgeben. Zudem wurde er zusammengeschlagen. Warum?
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Christen in Todesgefahr |
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Der als Muslim geborene Yusuf Abdalla konvertierte zum Christentum. Seine Familie drohte ihm mit dem Tod. Er musste die Inselgruppe Sansibar, wo er aufgewachsen war, verlassen und aufs Festland fliehen. Das gleiche Schicksal ereilte Juma Suleiman.
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Um diesem zu entgehen, plädierte Ramadhan selber für schuldig. Er wurde zu anderthalb Jahren Gefängnis verurteilt. |
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Kirchen verbrannt |
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Die Bevölkerung auf der Inselgruppe Sansibar ist fast zu 100 % muslimisch. Christen werden von manchen als Bedrohung wahrgenommen: «Wenn wir das Kirchenwachstum hier nicht stoppen, werden wir unsere Leute bald an das Christentum verlieren, ganz besonders unsere Kinder», behauptete der muslimische Geistliche Ibrahim Abdalla. Ende 2010 beschlagnahmten Muslime einen Friedhof, der 100 Jahre in anglikanischem Besitz gewesen war.
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Im Sommer 2011 gingen Islamisten massiv gegen die Christen vor: Sie verbrannten Kirchen in Fuoni, Kianga und Konde, wo sie laut Augenzeugen schrien: «Weg mit der Kirche! Wir wollen nicht, dass Ungläubige unsere Gemeinschaft verderben, am wenigsten unsere Kinder!» Die Regierung bleibt untätig, die Täter haben keine Strafe zu befürchten. |
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