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Geographische Angaben | Fläche | 65'610 km² (Schweiz: 41'293 km²) | Einwohner | 18,7 Mio 2 mal mehr als in der Schweiz (7,3 Mio) | Bevölkerungsdichte | 285 Einwohner/km² (Schweiz: 177) | Bruttosozialprodukt | 1'056 SFR 44 mal tiefer als in der Schweiz (45'996 SFR) | Religionsangehörigkeit | Christen | 6.9% |   Katholiken | 6.1% |   andere Christen | 0.8% | Muslime | 8.5% | Hindus | 7.9% | Buddhisten | 76.7% | Menschenrechte | Religionsfreiheit | Verletzung der religiösen Grundfreiheiten | | Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission |
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Wird Mission
zur Straftat?
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In Sri Lanka wird ein “Anti-Konversionsgesetz” debattiert, das Religionsfreiheit schwer einschränken will. Buddhistische Extremisten wollen auch christliches Engagement ersticken.
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ms. Fast 70 Prozent der Einwohner Sri Lankas sind Buddhisten, zehnmal mehr als die Christen. Im Jahr 2002 begann auf Betreiben des einflussreichen Buddhistenmönchs Gangodavila Soma eine Kampagne buddhistischer Extremisten gegen Christen und andere Religionsminderheiten. Sie setzten sich für ein “Anti-Konversionsgesetz” ein, um der Missionstätigkeit anderer Religionen einen Riegel zu schieben. In Anlehnung an entsprechende Bestimmungen indischer Bundesstaaten soll die Bekehrung zu einer nichtbuddhistischen Religion “durch Zwang, Anreize oder Betrug” (Artikel 2) hart bestraft werden, ebenso “die Gewährung irgendwelcher moralischer Vorteile” oder “das Inaussichtstellen einer Beförderung” (Artikel 3). Vorgesehen dafür sind Gefängnisstrafen bis zu sieben Jahren und Geldbussen.
Das Gesetz lässt für verzerrte Interpretationen sehr viel Spielraum. In Zukunft könnte etwa eine Spitalbehandlung eines Buddhisten durch christliches Personal bereits als Straftat gelten. Das wäre vor allem dann der Fall, wenn Patienten wegen einer liebevollen Behandlung durch Christen über die eigene Religion nachdenken. Auch wäre der Unterricht christlicher Lehrer ein riskantes Unterfangen. Ihnen könnte vorgeworfen werden, buddhistische Schüler zu beeinflussen, so dass diese zum christlichen Glauben konvertieren. Binnen kurzer Zeit käme wohl jegliches christlich-karitative Engagement zum Erliegen, und neubekehrte Christen müssten sich für den Rest ihres Lebens auf Verfolgung und Verhaftung einstellen.
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Ende der Religionsfreiheit?
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Die separatistische tamilische Terrororganisation der “Befreiungstiger” (Hindus und Marxisten) steht im Kampf gegen die Zentralregierung des mehrheitlich buddhistischen Landes vor der endgültigen Niederlage. Viele buddhistische Parlamentsabgeordnete sehen das als günstigen Zeitpunkt, um das “Anti-Konversionsgesetz” durchzupeitschen. Die Vorlage soll demnächst debattiert und definitiv verabschiedet werden. Eine Verabschiedung könnte das Ende der Religionsfreiheit in Sri Lanka bedeuten. |
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Bitte protestieren Sie gegen die Einführung des “Anti-Konversionsgesetzes”! |
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Mail |
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Gewalt gegen Christen in Sri Lanka
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Kirchen werden Baubewilligungen verweigert, christliche Beerdigungen sind oft untersagt worden. Für die Gewalt verantwortlich sind nicht nur buddhistische Extremisten, sondern auch die Tamil-Tigers sowie muslimische Extremisten und selbst Angehörige der Sicherheitskräfte.
17. Februar 2008: Pastor Neil Edirisinghe aus Ampara wird erschossen, seine Frau Shiromi bleibt schwer verletzt liegen.
März 2008: Die Freikirche “Zion Mount” in Mullaitim geht in Flammen auf, Pastor Suganthan und seine Familie entkommen. |
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Fam Sebamalai Gunesh
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6. Juli 2008: Buddhisten in Thalahena misshandeln Pfarrer Roshan Andreiza , seinen Vater, seinen Bruder und andere Christen.
6. Oktober 2008: Pastor Sebamalai Gunesh von der “Elohim Gospel”-Freikirche wird in Kadarath ermordet aufgefunden.
6. Oktober 2008: Pastor Ratnam Punyamurthy von den “Messiah Ministries” aus Negombo verschwindet spurlos. |
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