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Dr. med. Ch. Schäfer
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Als junger Assistenzarzt war ich in einem grossen Klinikum in Südbayern tätig. Mein Vorgesetzter war ein sehr guter Psychiater, der hohe ethische Werte vertrat. Ab und zu trafen wir uns abends noch im Biergarten. Als wir uns näher auf privater Ebene kennenlernten, meinte er einmal, dass er «fröhlicher Atheist» sei, ich gab ihm darauf die Antwort, dass ich ein «fröhlicher Christ» sei. Wir lachten beide und die Wertschätzung war bei uns beiden noch gestiegen.
An einem «normalen» Arbeitstag bekomme ich 30–40 Mails und 15–20 schriftliche Anfragen oder Einladungen. Unter den Dingen, die ich bewusst lese, ist die christliche Zeitschrift idea. Seit einiger Zeit gibt es die Rubrik «Gefangener des Monats», in welcher von Christen berichtet wird, die aufgrund ihres Glaubens im Gefängnis sind und gequält werden. Es ist für mich die kostbarste Zeit der Woche, an die diplomatische Vertretung des entsprechenden Landes zu schreiben und auf die friedliche, sinngebende und erlösende Botschaft des christlichen Glaubens hinzuweisen und um Freilassung der Gefangenen zu bitten.
Ich wünsche CSI weiterhin viel Kraft und Gottes Segen. |
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