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Ricardo Lumengo Jurist, SP-Nationalrat, Biel
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Auf dieser Grundlage geniessen wir in der Schweiz seit über 150 Jahren einen religiösen Frieden. Dieser kann nur gefestigt werden, wenn Liebe und Toleranz auch gegenüber Christen anderer Herkunft und Ansichten sowie gegenüber Gläubigen nichtchristlicher Religionen gelebt wird.
Die unterschiedlichen Einstellungen von Christen in der Debatte über die Initiative “für ein Verbot des Baus von Minaretten” lassen vermuten, dass die christliche Glaubensgemeinschaft, vor allem in unserem Land, durch Angst geschwächt ist – aus Mangel an Liebe und Toleranz. Es wäre für jeden von uns Christen am besten, unseren Glauben zu stärken mit den Worten: “Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein?” (Römer 8, 31). |
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