Startseite
Sitemap  

Sudan 

Kaputter Fuss geht! Blindes Auge sieht?


Mittwoch, 14. September 2011

Erneut mehrere hundert Sklaven befreit: Was sie in ihrer Gefangenschaft erleben mussten, ist erschütternd. Bei vielen kommen zu den seelischen Schmerzen noch körperliche dazu.

Tong Garang Kuan CSI  

Geschafft! Tong kann seinen Fuss behalten CSI  

ah. «Ich musste viele Jahre lang die Ziegen meines Besitzers Mohammed hüten. Einmal fehlte mir abends ein Tier. Da schlug er mit einer Eisenhacke auf mich ein. Ich konnte ausweichen, trotzdem traf mich die spitze Hacke am Fuss.» Zehn Jahre hatte Tong Garang Kuan bei einem grausamen Sklavenhalter verbringen müssen, der ihn schlug und sexuell missbrauchte. Wir konnten den damals 15-Jährigen 2009 befreien und berichteten im November 2009 über ihn.

Kaum einer der früheren Sklaven hat je einen Arzt besucht. Auch Tong bildete keine Ausnahme. Die schlimme Wunde war in der Sklaverei nicht behandelt worden. Er bekam deshalb eine Entzündung, die sogar auf den Knochen übergriff (Osteomyelitis). Unser Arzt, Dr. Luka  Deng, ist in seiner Buschklinik nicht für so schwierige Fälle ausgerüstet. Deshalb liess er Tong ins weit entfernte Khartum bringen. Der sudanesische Spezialist in Khartum empfahl, den Fuss zu amputieren. Dr. Luka widersprach vehement: Er wollte versuchen, den Fuss zu retten. Dafür sandte er MRI-Bilder zu einem Spezialisten im Krankenhaus von Winterthur. Dieser teilte die Ansicht von Dr. Luka, dass Tongs Fuss noch zu retten sei.

Diesen Sommer konnte Tong nun in Nairobi operiert werden. Eines ist sicher: Er wird den Fuss behalten können. Was für eine frohe Nachricht nach zweijährigen Anstrengungen!

Blinder soll sehen!

Ker CSI  

Ker Aleu Deng ist blind. Sein ehemaliger Besitzer hatte ihn, als er noch dessen Sklave war, kopfüber aufgehängt und ihm Pfeffer in die Augen gerieben. Seither kann er nur noch hell und dunkel unterscheiden. Der 13-jährige Junge war bei der letzten Sklavenbefreiung dabei und beglückwünschte seine nun befreiten Landsleute. Er sei zwar blind, aber frei! Leider fand Ker seine Mutter nicht unter den anderen Befreiten. Vermutlich ist sie immer noch im Norden versklavt.

Es gibt aber auch gute Nachrichten: Ker wird in einer Spezialklinik in den USA behandelt.

vielleicht wird Ker wieder sehen können...   

 
Ein Auge kann mit einer neuen Hornhaut vielleicht gerettet werden! Eine solche konnte Ker Ende August transplantiert werden. Die Operation verlief erfolgreich: Ker war bei Redaktionsschluss (7. 9.) bereits in der Lage, Konturen zu erkennen. Wir hoffen, dass sich seine Sehkraft im Heilungsprozess weiter verbessert.

Wie schön wäre es, wenn Ker seine Mutter bei der nächsten Sklavenbefreiung nicht nur hören, sondern sogar sehen könnte! Unsere Mitarbeiter suchen weiterhin die Dörfer ab, um herauszufinden, wo sie festgehalten wird. Wir hoffen, dass es für Ker bald weitere positive Neuigkeiten gibt.


Dr. John Eibner sprach im US Parlament


CSI vor einer US-Parlamentskommission

CSI-Mitarbeiter Dr. John  Eibner sprach im Juni vor einer Kommission des amerikanischen Parlaments in Washington D.C. Unser Sudan-Experte wies in seinem Referat nachdrücklich auf die Wurzeln der Sklaverei im Sudan hin: Rassismus und religiöser Fanatismus. Ein dauerhafter Friede ist im Südsudan erst dann möglich, wenn es keine Sklaverei mehr gibt.



Einen ausführlichen Bericht, das Referat im Wortlaut sowie die ganze Veranstaltung als Video finden hier:

Kein stabiler Staat  


Bitte tragen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel ein!

Kommentieren  


Print-Version 

Ähnliche Themen (4/32)

Sudan / Südsudan
Saatzeit im Dinka-Land
30. April 2013
405 Dinkas wurden im März aus der Sklaverei im Norden befreit. CSI hat sie mit Hirse und einer Milchziege ausgerüstet. Nun freuen sie sich auf die Regenzeit, denn: Regenzeit ist Saatzeit.
Südsudan
Minderjährige aus jahrelanger Sklaverei befreit
6. Februar 2013
CSI konnte dank Ihrer Hilfe schon Zehntausende aus der Sklaverei im arabischen Norden in ihre Heimat zurückbringen. Im Januar 2013 begrüssten wir an zwei Orten jeweils 175 ehemals Versklavte und rüsteten sie für ihr Leben in Freiheit aus. Unter ihnen waren zahlreiche Minderjährige.
Sudan / Südsudan
Freiheit schenken
Noch immer werden Zehntausende Südsudanesen im Nordsudan als Sklaven festgehalten.
Sudan / Südsudan
405 Mal Freiheit!
Auf über 100 Reisen konnte CSI bisher über 100 000 Sklaven befreien. Jeder hat wieder seine ganz eigene schwere Geschichte. CSI-Projektleiter Gunnar Wiebalck stellt sechs Befreite vor.
Alle anzeigen (32)

Neu diese Woche
Veranstaltungen
Völkermord verhindern
Mahnwache
Offener Tag
Sonntag der Verfolgten
CSI bei Ihnen
Lesungen
Veranstaltungsreihe
Gedenk-Konzert
Warum wir helfen
Glaubensverfolgte
Notleidende Kinder
Katastrophenhilfe
Berichte / Infos
Religionsfreiheit
Schweiz
Statements
Länderberichte
Ägypten
Algerien
Äthiopien
Aserbaidschan
Burma
China
Deutschland
Eritrea
Europa
Indien
Indonesien
Iran
Irak
Kasachstan
Kuba
Laos
Lettland
Libyen
Malediven
Marokko
Naher Osten
Nicaragua
Nigeria
Nordkorea
Pakistan
Peru
Rumänien
Saudi-Arabien
Sudan / Südsudan
Syrien
Türkei
Turkmenistan
USA
Vietnam
Tansania / Sansibar
Usbekistan
Protestaktionen
Medien
Aktuelle Berichte
Berichte 2010
Berichte 2009
Berichte 2008
CSI-Weltkarte
Europa
Asien West
Asien Ost
Afrika
Amerika
Erläuterungen
Bestellung | Download
CSI-Newsletter
Spenden
Spende-Möglichkeiten
Online-Spenden
Einzahlungsschein
LSV Lastschriftverfahren
CSI-Geschenk-Karte
Umgang Spendengelder
Spendenkonto
Handeln
Kampagne
Protestieren
Gebtesanliegen d. Tages
CSI-Newsletter-Abo
Newsletter Info
Magazin
Engagement
Über CSI
Was ist CSI
Warum CSI?
Geschichte
Struktur
Jahresbericht 2012
Unser CSI-Team
Internationale Vertretung
FAQ
Shop
Bücher
CSI/Brunnenverlag
Broschüren
CSI-Weltkarte
Weitere Artikel
Mein Vermächtnis
Kontakt
Adressen / E-Mail
Links
CSI-Sites
weitere Links
CSI-Links
Deutsche Links
Englische Links

Site-Suche

Naher Osten
Der Nahost-Experte Dr. Daniel Pipes im Interview










Herzlich willkommen!

Religionsfreiheit ist die Basis für Frieden und Freiheit einer Gesellschaft.











Erhalten Sie
das tägliche
Gebetsanliegen
bereits per E-Mail?

CSI ist eine christliche Menschenrechtsbewegung
für Religionsfreiheit
und Menschenwürde