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Sudan / Südsudan 

Misshandelt, vergewaltigt, bedroht – und weggejagt


Montag, 14. Mai 2012

Die Sklavin Akec Akec Wol kam mit dem Leben davon. Sie musste hart arbeiten, wurde beschnitten und regelmässig von vier Männern vergewaltigt. Man drohte ihr, sie umzubringen, sollte sie aufmucken. Keine leere Drohung: Sie musste mitansehen, wie zahlreiche andere Sklaven getötet wurden.

Akec Akec Wol hatte nur ihren Sohn – er wurde ihr weggenommen CSI  

Ich war noch ein kleines Mädchen, als ich gefangen genommen wurde. Ich hütete damals die Ziegen meines Vaters. Als die arabischen Milizen kamen, versteckte ich mich. Später dachte ich, sie seien gegangen, und wollte wegrennen. Aber sie bemerkten mich und fingen mich. Ich sah, wie einige meiner Mitgefangenen einfach erschossen wurden: Die einen, weil sie sich sträubten, mit den Entführern mitzukommen, die andern, weil sie versuchten, davonzulaufen.

Regelmässig vergewaltigt und mit dem Tod bedroht

Ich wurde einem Mann namens Abdulrahman gegeben. Als ich grösser war, begann er, mich zu vergewaltigen. Das taten auch seine drei Cousins. Sie kamen immer einer nach dem andern. Einmal floh ich und rannte zu einem Mann, den ich kannte. Er gehörte zum südsudanesischen Stamm der Dinka wie ich. Aber sie fanden mich und holten mich zurück. Sie schlugen mich und drohten, mir die Kehle durchzuschneiden. Zur Strafe musste ich noch härter arbeiten als sonst. Als ich beschnitten werden sollte, war auch eine andere Dinka-Frau dabei: Abuk Deng Deng. Sie versuchte sich zu wehren und nahm einen Stock, mit dem sie die Frau schlug, die uns beschneiden sollte. Da töteten sie die Dinka-Frau vor meinen Augen und drohten, mit mir ebenso zu verfahren, wenn ich widerspenstig sei.

Bitte rettet mein Baby!

Später bekam ich von Abdulrahman ein Kind. Als der Sklavenbefreier kam, um mich zurück nach Hause in den Südsudan zu bringen, weigerte sich Abdulrahman, mein Kind herzugeben. Mein Befreier beharrte darauf, das Kind müsse mitkommen. Da zwangen uns bewaffnete Männer, zu verschwinden. Abdulrahman drohte mir, mich zu töten, wenn ich versuchen sollte, bei meinem Sohn zu bleiben. Der Name meines Babys ist Adam Abdulrahman. Bitte helft mir, ihn nach Hause zu holen.

Autorin: Akec Akec Wol


 

Herzlichen Dank, dass Sie sich mit uns für die Befreiung der Sklaven im Sudan engagieren!

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50.–

Startsack für einen befreiten Sklaven

Fr. 

100.–

Ziege und Startsack für einen befreiten Sklaven

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Befreiung und Rückführung von drei Sklaven

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