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In einer feierlichen Rede wandte sich der neue Präsident Salva Kiir an die versammelten Gäste und sein Volk. Wir haben Auszüge des englischen Originals übersetzt. |
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"Im Namen Gottes und der glorreichen Revolution des südsudanesischen Volkes heisse ich Sie zu diesem historischen Ereignis willkommen. Bevor ich meine Rede fortsetze, wollen wir aufstehen und eine Schweigeminute halten, um unserer gefallenen Helden und Heldinnen zu gedenken, die den höchsten Preis für unsere Freiheit und Würde bezahlt haben. Dieser Tag wäre ohne ihre Opfer nicht Wirklichkeit geworden. Lassen Sie mich nochmals deutlich jenes Opfer betonen, das von dem Gründer unserer Nation, Dr. John Garang De Mabior, gebracht wurde. Dieser grosse Tag zeigt, dass unsere Märtyrer nicht umsonst gestorben sind. […]
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Ein Traum wurde Wirklichkeit |
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Ihr Mitbürger in den Dörfern […] wie auch im Ausland: Wir wollen uns gegenseitig beglückwünschen und Gott den Allmächtigen dafür preisen, dass wir diesen Tag erleben dürfen. Wir haben 56 Jahre auf diesen Tag gewartet. Es ist ein Traum, der nun Wirklichkeit geworden ist! […]
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Salva Kiir Mayardit mit einem südsudanesischen Jungen CSI |
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Wir müssen Probleme anpacken |
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Als unabhängiges Land müssen wir uns auf den Aufbau unserer Dienstleistungen und auf unsere Weiterentwicklung konzentrieren. Das ist nur mit einer Regierung möglich, deren erste, zweite und letzte Priorität das öffentliche Interesse, das öffentliche Interesse und das öffentliche Interesse ist! […]
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Wir sind für den Frieden! |
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Trotz Jahrzehnten des Krieges und des Leidens hegt die Bevölkerung des Südsudans gegen ihre ehemaligen Mitbürger keinen Groll. Unser Volk wird mit seiner Haltung und seinen Handlungen gegenüber unseren sudanesischen Brüdern und Schwestern sowie gegenüber all unseren Nachbarn beweisen, dass wir wirklich ihre Partner für den Frieden sind und den Prinzipien guter Nachbarschaft verpflichtet sind. Wir hoffen aufrichtig, dass alle noch offenen Angelegenheiten schnell gelöst werden – und zwar auf eine Art und Weise, dass sich keine Seite ungerecht behandelt fühlt. […]
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Salva Kiir bei seiner Antrittsrede CSI |
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Böse Zungen Lügen strafen |
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Meine lieben Mitbürger: […] Euch ist zweifellos bewusst, dass unsere Verleumder uns bereits abgeschrieben haben – und zwar noch, bevor wir unsere Unabhängigkeit erklärten. Sie behaupten, dass wir in einen Bürgerkrieg hineinschlittern werden, sobald wir unsere Flagge gehisst haben. Diese Behauptung begründen sie mit dem Argument, dass wir unfähig seien, unsere Probleme im Dialog zu lösen. Sie werfen uns vor, wir würden schnell wieder Gewalt anwenden. Sie behaupten, dass unser Konzept von Demokratie und Freiheit fehlerhaft ist. Es liegt an uns, ihnen zu beweisen, dass sie sich vollständig irren! Was diese Angelegenheit betrifft, so möchte ich nochmals öffentlich eine Amnestie erklären für alle, die gegen uns aus irgendeinem Grund die Waffen ergriffen haben. Legt diese Waffen nieder und helft euren Brüdern und Schwestern beim Aufbau dieser neuen Nation mit.
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"Wenn ihr weint, weinen wir mit" |
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Lassen Sie mich abschliessend klar sagen: Während wir heute unsere Freiheit und Unabhängigkeit feiern, versichere ich der Bevölkerung von Abyei, Darfur, Südkordofan und vom Blauen Nil: Wir haben euch nicht vergessen. Wenn ihr weint, weinen wir mit; wenn ihr blutet, bluten wir mit. Heute gelobe ich euch, dass wir für alle einen gerechten Frieden finden werden. Ich werde mit meinem Bruder, Präsident al-Bashir, und der internationalen Gemeinschaft zusammenarbeiten, um einen gerechten und dauerhaften Frieden zu finden. Ein afrikanisches Sprichwort sagt: Die Nacht mag lang sein, doch der Tag wird sicher kommen! Und lasst mich euch sagen: Ich sehe das Licht am Ende des Tunnels. Heute wollen wir feiern, doch dann müssen wir uns sogleich an die Arbeit machen." |
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Andreas Frei Dienstag |
Grossartig! Die Rede des neuen Präsidenten macht Mut. Andere Staatschef sollten sich ihn zum Vorbild nehmen. |
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