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Der 12-jährige Kuot war dem Tod nahe. CSI konnte seine lebensbedrohlichen Tropengeschwüre behandeln und ihn wieder aufpäppeln. |
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bd. Am 14. März 2008 begegneten die CSI-Sklavenbefreier Dr. John Eibner und Gunnar Wiebalck in Aweil einer Gruppe von ehemaligen Sklaven. Unter ihnen war die 30-jährige Achol Amok mit ihrem Baby Adeng und ihrem etwa 12-jährigen Sohn Kuot Wol Kuot.
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Wie hast du Kuot angetroffen? |
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Gunnar Wiebalck: Er kauerte wie ein sterbender Spatz am Boden, staubbedeckt, mit zerfetzter Kleidung und lebensbedrohlichen Tropengeschwüren an den Beinen. Er war stark unterernährt und hat als Sklave viel Schlimmes erlebt. Kuot war vor Schwäche beinahe bewusstlos. Deshalb beauftragten wir den CSI-Arzt Dr. Luka Deng, ihm zu helfen. |
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Was konnte Dr. Luka Deng für Kuot tun? |
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Die Infektion hatte bereits den Knochen angefressen. Dr. Luka Deng befürchtete, dass Kuot sein Bein verlieren würde. Zum Glück reichten starke Antibiotika für die Behandlung. Dreieinhalb Monate später war Kuot kaum wiederzuerkennen! Er konnte sogar schon mithelfen, eine grosse Lieferung von Medikamenten abzuladen. |
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Wie geht es Kuot heute? |
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Kuot blieb mehrere Monate unter der Aufsicht von Dr. Luka Deng in Wanyjok. Heute wohnt er bei seiner Mutter. Er ist jetzt vollständig genesen, geht in die Schule und ist ein sehr aufgeweckter, hilfsbereiter, netter junger Mann. Mittlerweile ist er etwa 16-jährig. Jedes Mal, wenn er erfährt, dass wir bei Dr. Luka Deng in Wanyjok sind, kommt er uns freudig begrüssen. |
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Was geht in dir vor, wenn du solche Erfolgsgeschichten erlebst? |
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Ich freue mich natürlich, dass CSI einen solchen Beitrag leistet! Dr. Luka Deng ist der einzige Arzt in der Gegend. Er hat viele schlimme Verletzungen behandelt, grosses Leiden gelindert und so manches Leben gerettet. Dieser Arzt ist für uns nicht nur deshalb wichtig, weil er verletzte und kranke Rückkehrer – oft über längere Zeit – behandelt und betreut. Neben mehreren lokalen Pastoren ist er für uns gleichzeitig ein wichtiges Bindeglied zu den südsudanesischen Dorfbewohnern in der Gegend. |
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Kommen solche Erfolgsgeschichten häufig vor? |
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Ja. Wir befreien immer wieder Jungen und Mädchen, die wir später wiedersehen und denen es in der Freiheit dann viel, viel besser geht als in den Jahren der Sklaverei. Das ist einer der Aspekte, der uns immer wieder in diese Gegend führt. Wenn wir diese Erfolgserlebnisse nicht hätten und wenn wir wüssten, diesen Leuten geht es jetzt noch schlechter als vorher, dann wäre die Motivation für diese Arbeit schon längst erloschen. |
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