Startseite
Sitemap  

Sudan / Südsudan 

Dem Tod entronnen


Freitag, 17. Februar 2012

Der 12-jährige Kuot war dem Tod nahe. CSI konnte seine lebensbedrohlichen Tropengeschwüre behandeln und ihn wieder aufpäppeln.

bd. Am 14. März 2008 begegneten die CSI-Sklavenbefreier Dr. John Eibner und Gunnar Wiebalck in Aweil einer Gruppe von ehemaligen Sklaven. Unter ihnen war die 30-jährige Achol Amok mit ihrem Baby Adeng und ihrem etwa 12-jährigen Sohn Kuot Wol Kuot.

Wie hast du Kuot angetroffen?

Dem Tode nahe: Kuot im März 2008 CSI  

Gunnar Wiebalck: Er kauerte wie ein sterbender Spatz am Boden, staubbedeckt, mit zerfetzter Kleidung und lebensbedrohlichen Tropengeschwüren an den Beinen. Er war stark unterernährt und hat als Sklave viel Schlimmes erlebt. Kuot war vor Schwäche beinahe bewusstlos. Deshalb beauftragten wir den CSI-Arzt Dr. Luka Deng, ihm zu helfen.

Was konnte Dr. Luka Deng für Kuot tun?

Kuot hat viel Schlimmes erlebt CSI  

Die Infektion hatte bereits den Knochen angefressen. Dr. Luka Deng befürchtete, dass Kuot sein Bein verlieren würde. Zum Glück reichten starke Antibiotika für die Behandlung. Dreieinhalb Monate später war Kuot kaum wiederzuerkennen! Er konnte sogar schon mithelfen, eine grosse Lieferung von Medikamenten abzuladen.

Wie geht es Kuot heute?

Jetzt lacht Kuot wieder, hier mit Dr. Luka Deng CSI  

Kuot blieb mehrere Monate unter der Aufsicht von Dr. Luka Deng in Wanyjok. Heute wohnt er bei seiner Mutter. Er ist jetzt vollständig genesen, geht in die Schule und ist ein sehr aufgeweckter, hilfsbereiter, netter junger Mann. Mittlerweile ist er etwa 16-jährig. Jedes Mal, wenn er erfährt, dass wir bei Dr. Luka Deng in Wanyjok sind, kommt er uns freudig begrüssen.

Was geht in dir vor, wenn du solche Erfolgsgeschichten erlebst?

Kuot heute mit seinen Freunden CSI  

Ich freue mich natürlich, dass CSI einen solchen Beitrag leistet! Dr. Luka Deng ist der einzige Arzt in der Gegend. Er hat viele schlimme Verletzungen behandelt, grosses Leiden gelindert und so manches Leben gerettet. Dieser Arzt ist für uns nicht nur deshalb wichtig, weil er verletzte und kranke Rückkehrer – oft über längere Zeit – behandelt und betreut. Neben mehreren lokalen Pastoren ist er für uns gleichzeitig ein wichtiges Bindeglied zu den südsudanesischen Dorfbewohnern in der Gegend.

Kommen solche Erfolgsgeschichten häufig vor?

Ja. Wir befreien immer wieder Jungen und Mädchen, die wir später wiedersehen und denen es in der Freiheit dann viel, viel besser geht als in den Jahren der Sklaverei. Das ist einer der Aspekte, der uns immer wieder in diese Gegend führt. Wenn wir diese Erfolgserlebnisse nicht hätten und wenn wir wüssten, diesen Leuten geht es jetzt noch schlechter als vorher, dann wäre die Motivation für diese Arbeit schon längst erloschen.


Sklaven sind der brutalen Willkür ihrer Besitzer schutzlos ausgeliefert. Schon ein falscher Blick oder ein kleiner Fehler führen zu grausamer Bestrafung.

Mit Ihrer Spende helfen Sie, damit die Verletzungen und Krankheiten der zurückkehrenden Sklaven versorgt werden können.


 

Seit über 10 Jahren arbeiten der einheimische Arzt Dr. Luka Deng und sein Team im Südsudan. Sie können die Arbeit der CSI-Buschklinik mit Ihrer Spende wirkungsvoll unterstützen:

Fr. 

60.–

Behandlung von 10 Malaria-Patienten

Fr. 

100.–

stationäre Behandlung eines Tropengeschwürs

Fr. 

160.–

Medikamente für ca. 40 Patienten

Fr.  .–   freier Betrag

per Einzahlungsschein oder online



Verantwortlicher Umgang mit Spendengeldern  


Bitte tragen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel ein!

Kommentieren  


Print-Version 

Ähnliche Themen (4/21)

Sudan / Südsudan
Misshandelt, vergewaltigt, bedroht – und weggejagt
14. Mai 2012
Die Sklavin Akec Akec Wol kam mit dem Leben davon. Sie musste hart arbeiten, wurde beschnitten und regelmässig von vier Männern vergewaltigt. Man drohte ihr, sie umzubringen, sollte sie aufmucken. Keine leere Drohung: Sie musste mitansehen, wie zahlreiche andere Sklaven getötet wurden.
Sudan / Südsudan
15 Dollar für ein Leben
20. April 2012
CSI-Leserin Nadine Wiederkehr hat das Buch von Daniel Gerber gelesen.
Sudan / Südsudan
Mutter findet ihre Kinder
18. April 2012
Als Abuk Kiir freigelassen wurde, hatte sie nur ihr Baby dabei. Wohin ihr fünf- und ihr achtjähriger Sohn verschleppt worden waren, wusste sie nicht. Wie gross war ihre Freude, als sie die beiden ein Jahr später mitten unter 300 ehemaligen Sklav(inn)en entdeckte! Die beiden Kinder berichten.
Sudan / Südsudan
Für 408 Sklaven endet jahrelange Pein
21. März 2012
CSI bringt Hilfe für Neuanfang
Alle anzeigen (21)

Neu diese Woche
Veranstaltungen
CSI bei Ihnen
Lesungen
Veranstaltungsreihe
Gedenk-Konzert
Warum wir helfen
Glaubensverfolgte
Notleidende Kinder
Katastrophenhilfe
Berichte / Infos
Religionsfreiheit
Schweiz
Statements
Länderberichte
Ägypten
Äthiopien
Aserbaidschan
China
Deutschland
Indien
Indonesien
Iran
Irak
Kasachstan
Kuba
Laos
Lettland
Libyen
Malediven
Naher Osten
Nicaragua
Nigeria
Pakistan
Peru
Rumänien
Saudi-Arabien
Südsudan
Türkei
Turkmenistan
USA
Vietnam
Tansania / Sansibar
Usbekistan
Protestaktionen
Medien
Aktuelle Berichte
Berichte 2010
Berichte 2009
Berichte 2008
CSI-Weltkarte
Europa
Asien West
Asien Ost
Afrika
Amerika
Erläuterungen
CSI-Newsletter
Spenden
Spende-Möglichkeiten
Online-Spenden
Einzahlungsschein
LSV Lastschriftverfahren
CSI-Geschenk-Karte
Umgang Spendengelder
Spendenkonto
Handeln
Protestieren
Gebtesanliegen d. Tages
CSI-Newsletter-Abo
Newsletter Info
Magazin
Engagement
Über CSI
Was ist CSI
Warum CSI?
Geschichte
Struktur
Jahresbericht 2010
Unser CSI-Team
Internationale Vertretung
FAQ
Shop
Bücher
Broschüren
Weitere Artikel
Mein Vermächtnis
Kontakt
Adressen / E-Mail
Links
CSI-Sites
weitere Links
CSI-Links
Deutsche Links
Englische Links

Site-Suche

Ägypten / Schweiz
Christen in Ägypten










Herzlich willkommen!

Religionsfreiheit ist die Basis für Frieden und Freiheit einer Gesellschaft.

Die Christen sind weltweit die grösste Religionsgruppe, die diskriminiert, verfolgt oder mit dem Tod bedroht wird.











CSI ist eine christliche Menschenrechtsbewegung
für Religionsfreiheit
und Menschenwürde