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CSI hat mit Ihrer Hilfe bereits über 100 000 Sklaven befreien können. Uns ist es wichtig, dass die mittellosen Befreiten so schnell wie möglich wieder eine eigene Existenz aufbauen können. |
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Befreite Sklavinnen mit CSI-USA-Mitarbeiterin Pfr. Heidi McGinness CSI |
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gw. 412 ehemalige Sklavinnen und Sklaven sitzen regungslos unter einem ausladenden Tamarindenbaum. Was wird mit ihnen geschehen? Ihr einziger Besitz sind buntgemusterte Kleidungsstücke und ein paar zerschlissene Sandalen. Nicht einer von ihnen hat in den langen Jahren der Sklaverei einmal ein Geschenk erhalten, gute Tage waren nur die, an denen es keine Prügel gab. «Das gehört mir?» Noch vor Sonnenuntergang dreht jeder dieser Menschen den vielleicht ersten Besitz seines Lebens in den Händen, Kochtöpfe, einen Wasserbehälter und eine Handsichel. Ungläubig staunend streichen dunkle Hände über Wolldecken, Mückennetze und Blachen. |
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Existenzgrundlage für Sklaven |
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In einiger Entfernung wartet ein weiteres Geschenk, ein lebendiges! 120 Ziegen zerren an ihren Stricken. Für die Hüter ist es gar nicht so einfach, die zappligen Tiere alle zusammenzuhalten! Es braucht viel Platz, sie alle unterzubringen, sie knabbern hier am Gras, verstecken sich dort hinter Büschen – schliesslich erhält jede befreite Sklavin ihre eigene Ziege.
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Ziegen als Lebensversicherung |
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Nach der Gruppe Sklaven im Dezember 2011 soll Ende Januar 2012 schon eine weitere folgen. Für die beiden Sklavenbefreiungen müssen mehrere hundert Ziegen besorgt werden, in Marktstädten wie Aweil, Warawar und Mangar Ater. Einheimische Viehhüter sind rekrutiert worden, die dafür sorgen, dass sich die richtige Anzahl Tiere am Befreiungstag in der Nähe befindet. Sie werden in Gruppen von 50 gehalten, um das Verlustrisiko bei übertragbaren Tierseuchen in Grenzen zu halten. Dazu sind die Tiere geimpft, ihr Gesundheitszustand wird von James Garang, einem einheimischen Veterinär kontrolliert. «Ziegen und Kühe», sagt James, dessen Dorf vor 26 Jahren von Angreifern aus dem Norden dem Erdboden gleichgemacht wurde, «sind die Lebensversicherung unseres Volkes».
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«Eine Ziege für die alte Ziege» |
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Ellen Ratner, eine US-Journalistin, die CSI auf den Südsudanreisen regelmässig begleitet, hatte eine besondere Idee, um Geld für dieses Projekt zu sammeln: Zum Geburtstag forderte sie ihre Freunde auf, eine Ziege zu spenden, anstatt sie zu beschenken. Dafür hat sie eigens eine Website aufgebaut: «Eine Ziege für die alte Ziege», nennt sie ihre Aktion. Mit der alten Ziege meint sie sich selbst, immerhin ist die Amerikanerin im Frühjahr 60 geworden. Das hält sie aber nicht davon ab, sich immer wieder vor Ort im Südsudan davon zu überzeugen, dass den Sklaven ihre Würde und die Lebensgrundlagen zurückgegeben werden, auf die sie so viele Jahre verzichten mussten. |
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Website von Ellen Ratner (Englisch) |
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Kreuz aus dem Südsudan
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| Verantwortlicher Umgang mit Spendengeldern |
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![]() | Sudan / Südsudan Dem Tod entronnen 17. Februar 2012 | ![]() | Der 12-jährige Kuot war dem Tod nahe. CSI konnte seine lebensbedrohlichen Tropengeschwüre behandeln und ihn wieder aufpäppeln. |
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