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Im Rahmen der CSI-Veranstaltungsreihe sprach der türkische Historiker Taner Akçam über den Genozid von 1915 und seine Bedeutung heute. |
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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren im Osmanischen Reich etwa 20 % der Bevölkerung christlich. Viele Christen lebten im Südosten der heutigen Türkei. Dort stellten sie in einigen Städten (zum Beispiel in Van) sogar die Mehrheit. Heute ist der Anteil der christlichen Bevölkerung auf weniger als 1 % geschrumpft.
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Planmässige Ausrottung |
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«In der Türkei gab es ein Massaker nach dem andern», sagte Taner Akçam. Er sprach auf Einladung von CSI im Juni über den Genozid im Osmanischen Reich von 1915 und stellte sein neues Buch zu diesem Thema vor (siehe Kasten). Akçam schätzt, dass von den etwa 17 Millionen Einwohnern Anatoliens ein Drittel von Deportationen und Massakern betroffen war.
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Die Gründe für den Genozid |
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Weshalb diese Verbrechen? Die Christen lebten doch bereits seit Jahrhunderten im Osmanischen Reich. Wenn sie auch den muslimischen Staatsbürgern nicht gleichgestellt waren, so waren sie als sogenannte Dhimmis doch zumindest geduldet und genossen einen gewissen Schutz – solange sie ihren diskriminierenden Pflichten gewissenhaft nachkamen. Dazu gehörte beispielsweise die Zahlung einer Sondersteuer.
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Weshalb der Genozid geleugnet wird |
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Die offizielle Türkei weigert sich auch fast 100 Jahre später, den Genozid anzuerkennen – obwohl er wissenschaftlich unbestritten ist. Bei den Ermordeten handelt es sich nach offiziellen Verlautbarungen um «normale Kriegsopfer». Würde die Türkei den Genozid anerkennen, müsste sie ihre Gründerväter «als Mörder und Diebe» bezeichnen, begründete Akçam die türkische Weigerung. Zudem fürchte man Schadenersatzforderungen.
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Veranstaltungsreihe |
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CSI startete im Frühjahr eine Veranstaltungsreihe zur Zukunft religiöser Minderheiten im Nahen Osten. Am 7. März 2012 sprach Daniel Pipes, am 6. Juni Taner Akçam und am 12. Juni Habib C. Malik. |
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Veranstaltungsreihe http://www.formime.ch
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Gabi Räth Dienstag |
Warum kann nicht einfach wie sonst unterschrieben werden? Ausdrucken - verschicken ist umständlich (zeitraubend). |
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Anmerkung Adrian Hartmann Mittwoch |
Es kann: Einfach auf "Mail" klicken vor dem Link "Download Unterschriftenbogen". Wir haben begonnen unsere Website komplett zu erneuern, in einigen Monaten werden die Proteste übersichtlicher sein. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! |
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Anmerkung Adrian Hartmann Mittwoch |
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