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Türkei

Geographische Angaben

Fläche

779'452 km²
19 mal so gross wie die Schweiz (41'293 km²)

Einwohner

66,2 Mio
9 mal mehr als in der Schweiz (7,3 Mio)

Bevölkerungsdichte

85 Einwohner/km²
2,1 mal kleiner als in der Schweiz (177)

Bruttosozialprodukt

3'036 SFR
15 mal tiefer als in der Schweiz (45'996 SFR)

Religionsangehörigkeit

Christen

  0.2%

Muslime

99%

Sonstige

  0.8%

Menschenrechte

Religionsfreiheit

Verletzung der religiösen Grundfreiheiten


Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission

Türkei 

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Christen 1915 beinahe ausgelöscht – Diskriminierung dauert an


Freitag, 3. August 2012

Am 7. August gedenken die assyrischen Christen ihrer Märtyrer. Hunderttausende wurden 1915 auf dem Gebiet der heutigen Türkei umgebracht. Gleichzeitig gilt der Gedenktag den Opfern vom August 1933, als die irakische Armee erbarmungslos gegen assyrische Christen vorging.

Simon   

Der Genozid von 1915 im Osmanischen Reich war ein trauriger Höhepunkt in der Verfolgung von Christen in der Türkei: Über eine Million armenische, assyrische/aramäische und griechische Christen wurden damals umgebracht.

Die Diskriminierung hörte jedoch nach dem Genozid nicht auf. Mittlerweile sind die Christen in der Türkei beinahe ausgestorben. In Europa leben zahlreiche Nachfahren von türkischen Christen, die im Genozid ausgelöscht wurden. Simon ist einer von über tausend türkischstämmigen assyrischen Christen in der Schweiz. Er wurde 1958 in der Südosttürkei geboren. Sein Heimatdorf nennt er weiterhin Anhel, obwohl es seit den 1930er Jahren Yemisli heisst. Wie allen christlichen Dörfern gaben die türkischen Behörden damals nämlich auch Anhel einen türkischen Namen.

CSI: Simon, wie hast du als Kind in der Schule Diskriminierung erlebt?
Simon: Wir durften zum Beispiel in der Schule nie unsere Muttersprache Aramäisch sprechen, obwohl meine Klassenkameraden mehrheitlich ebenfalls Christen waren. Taten wir es dennoch, wurden wir geschlagen. Der Gebrauch der Muttersprache war sogar zu Hause verboten!
In der Schule hatte es fast keine Mädchen. Es kam nämlich mehrmals vor, dass 13- oder 14-jährige christliche Mädchen einfach entführt wurden. Viele Eltern hatten Angst und behielten ihre Töchter zu Hause. Deshalb waren viele Christinnen Analphabetinnen und konnten kein Türkisch. So ging es auch meiner Frau.

Wie hast du ausserhalb der Schule Diskriminierung erlebt?

Es gab immer wieder gewaltsame Übergriffe gegen uns. Schon als 14-Jährige mussten wir unsere Dörfer und Felder mit Maschinengewehren vor den Muslimen bewachen.
Später musste ich für 20 Monate in die Armee nach Istanbul gehen. Ich wurde täglich gefragt: "Warum bist du Christ?" und "Warum heisst du Simon?" (Simon ist ein christlicher Name.) Sie schlugen mich regelmässig, weil ich kein Muslim bin.

Was gab den Ausschlag, die Türkei zu verlassen?
Nachdem ich geheiratet hatte, kam ich 1979 als 21-jähriger Gastarbeiter in die Schweiz. Wir gingen nicht freiwillig. Wir hatten in der Türkei keine Perspektive. Da gibt es keine Menschlichkeit. Christen können dort nicht leben, deshalb habe ich heute in ganz Europa Verwandte und sogar in Amerika.

Wie ist deine Beziehung zur Türkei heute?
1985 reiste ich in die Türkei. Es gab ein Riesentheater in Istanbul, weil sie in meinem Pass sahen, dass ich türkischer Christ bin. Seither war ich nicht mehr dort. Natürlich möchten meine Frau und ich wieder in die Türkei gehen. Aber es ist zu hundert Prozent klar, dass wir Schwierigkeiten haben würden. Deshalb haben wir Angst.

Noch zwei Fragen zum Genozid von 1915. Verwandte von Dir kamen damals ebenfalls ums Leben. Wann hast du zum ersten Mal vom Genozid gehört?
Das war schon früh. Meine Eltern und Grosseltern erzählten mir von dieser Katastrophe. In der Schule war das Thema natürlich tabu.

Was würde sich ändern, wenn die Türkei den Genozid anerkennen würde?
Das wird die Türkei nie tun! Natürlich, wir hoffen und beten dafür. Aber die Chance ist wirklich sehr, sehr klein.

Adrian Hartmann


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Emre Ismail

Dienstag
18. September 2012
23:38

Die oben gemachte Reportage ist wirklich interessant, Sie fragen das und dies Türkei soll das gemacht haben dies gemacht haben okay was haben aramäische Mitbürger gemacht ? In der Türkei wo die Weltmächte sich Türkei unter sich aufteilten haben die aramäische Bürger uns verraten und sich grosse aramäische Land erhofft ihr plan war gut ! Aber unsere Gegenangriff mit Atatürk war besser wir haben unsere Land verteidigt und Verräter erhängt und ? Was soll’s was haben Armenien in azerbaycan in hocali den Armen Menschen angetan davon reden sie garnicht , und einiger der reichsten Menschen in der Türkei sind entweder Juden oder aramäische Herkunft wie sind sie reich geworden bei ihren Erzählung stimmt was nicht sie leugnen immer was die Christen machen kreuzritter Vatikan viele Menschen haben Christen getötet und ermordet sie erzählen nur gute Nacht Geschichten wie es passt wenn nicht wird es passend gemacht


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