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Ein verheerendes Erdbeben hat die Türkei heimgesucht. CSI reiste zu den Opfern. Die Auswirkungen des Erdbebens sind katastrophal. Katastrophal ist auch die Menschenrechtssituation in der Türkei. |
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Im Epizentrum Erciş fielen zahlreiche Häuser in sich zusammen CSI |
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je. Kürzlich bin ich von einer Reise in die Osttürkei zurückgekehrt. Gemeinsam mit meinem Kollegen Gunnar Wiebalck unterstützten wir die Kirchgemeinde in Van bei der Verteilung von Nahrungsmitteln. Eine dringend erforderliche Nothilfe für Menschen, die infolge des jüngsten Erdbebens ihr Hab und Gut verloren hatten. Einige Erfahrungen möchte ich hier mit Ihnen teilen.
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Hilferuf aus der Türkei |
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Am 23. Oktober wurde die Osttürkei von einem Erdbeben der Stärke 7,2 auf der Richterskala getroffen. Das Beben tötete über 600 Menschen, zerstörte über 2000 Gebäude; Tausende wurden obdachlos. |
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Ein türkischer Kontaktmann erzählte uns, dass eine Kirche im Erdbebengebiet eine Hilfsaktion für die Menschen plane, die obdachlos geworden waren oder aus Angst vor Nachbeben ihre Häuser verlassen hatten. Er fragte uns, ob wir mithelfen könnten. Dank unseren Unterstützern waren wir dazu in der Lage! Wir flogen in das betroffene Gebiet, um die dortigen Christen zu treffen und sie bei ihren Hilfsmassnahmen zu unterstützen. |
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23 Familienmitglieder tot |
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Zwar waren alle Menschen in der Umgebung vom Beben in der einen oder andern Art betroffen. Die Christen blieben von schlimmerem Unheil verschont. Ihre Nahrungsmittelhilfe kam muslimischen Nachbarn zugute und wir waren froh, helfen zu können.
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Einer unserer Freunde, ein christlicher Pastor, besuchte mit uns in Erciş eine Familie, die 23 Mitglieder verloren hatte.
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Christen angeblich Volksfeinde |
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Ich wünschte, ich könnte mehr über die Christen erzählen, die wir in diesem Gebiet trafen. Doch leider kann ich das nicht. Die Christen in der Türkei leben gefährlich. In diesem überwiegend muslimischen Land machen sie weniger als ein Prozent der Bevölkerung aus. Jeder Kontakt mit westlichen Organisationen, sogar mit einer Nichtregierungsorganisation wie CSI, könnte zu falschen Anschuldigungen und viel Ärger führen. Christen sind regelmässig Opfer diffamierender Medienkampagnen, in denen sie als Feinde des türkischen Volkes und des türkischen Staates dargestellt werden.
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Ermutigung in vergiftetem Klima |
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Leider wissen die meisten Türken heute wenig über den Völkermord an den Armeniern oder leugnen ihn schlichtweg. Türkische Journalisten und Professoren, die dieses Thema öffentlich aufgriffen, wurden wegen Beleidigung der türkischen Nation gerichtlich verfolgt oder sogar ermordet. Zwei muslimische Männer, die ich auf meiner Reise antraf, bezeichneten den Genozid scherzhaft als «die Zeit, als sich alle Armenier davonmachten und die besten Frauen mitnahmen“.
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Wird das Haus (in Erciş) den Nachbeben standhalten können? CSI |
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200 Millionen verfolgte Christen hoffen auf Ihr Engagement: |
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CSI ist eine christliche Menschenrechtsbewegung
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