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Das Sitzungszimmer 2172 im Capitol in Washington war überfüllt. Prominente Journalisten, CSI-Mitarbeiter, Politikwissenschaftler, Menschenrechtsexperten, Kongressabgeordnete, sie alle waren am 4. Oktober 2011 gekommen, um einem blinden sudanesischen Sklavenjungen zuzuhören. |
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Ker erzählt von seinem Leben als Sklave Rayburn House Office Building |
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gw. Ker Aleu Deng erschien in einem dunklen Anzug mit weissem Hemd und schwarzem Schlips. Schon nach seinen ersten, auf Englisch gesprochenen Worten hatte er das Publikum und den Ausschussvorsitzenden Christoph Smith für sich eingenommen. Ich liebe amerikanisches Essen, sagte Ker, und gleich dreimal am Tag. Während meiner Gefangenschaft gab es oft tagelang nichts.
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Zu essen gab es Pferdefutter. Aber anders als die Tiere wurde ich geschlagen, jeden Tag, mit einer Lederpeitsche. Auf den Rücken und auf den Kopf, manchmal mit Kleidung, und manchmal nackt. Die Tiere bekamen jeden Tag zu essen, ich nicht. Für meinen Besitzer Zakaria Salih waren seine Tiere wertvoll. Ich war wertlos.
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Brigitte Baumann Mittwoch |
Gott sei Dank, dass wenigstens einige Leute auf dieser Welt bereit sind der Tatsache ins Auge zu sehen, dass heute noch unzählige Menschen verschleppt, als Sklaven jämmerlichst gehalten und geschunden werden. Die westlichen Medien schweigen und der allgemeine Aufschrei... fehlt, - noch!? |
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Michael Sack Samstag |
Ja, wir Menschenkinder sind in einer argen Welt. Zum Ende hin ist die Not und Argheit immer größer geworden, wie dies auch in der Bibel geschrieben steht: Mit den Gottlosen wird es je länger desto ärger. GOTT helfe diesem Mann und besonders auch, wenn sie noch lebt, seiner Mutter. |
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Helmut Granson Freitag |
Einfach schrecklich. |
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Silvia Schläfli Montag |
Einfach unglaublich zu was wir Menschen fähig sind..Ich hoffe sehr, dass es Ker wenigstens in Zukunft etwas besser geht und dass er seine Mutter findet. |
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