Startseite
Sitemap  

Erhalten Sie
das tägliche
Gebetsanliegen
bereits per E-Mail?

Weltweit 

Religionsfreiheit
immer mehr
unter Druck

Drei von vier aus religiösen Gründen verfolgte Menschen sind Christen. Nicht nur in islamischen Ländern werden Christen verfolgt. Der Druck auf sie nimmt auch in Europa zu.

Demo von Islamisten in Jakarta. KEY  

uh. Religionsfreiheit als eines der zentralen Menschenrechte gerät zunehmend unter Druck. Zum einen versucht eine humanistisch geprägte Gesellschaft, das religiöse Leben aus der Öffentlichkeit zu verbannen und in eine rein private Ecke zu drängen. Jede und jeder soll seine privaten religiösen Empfindungen und Vorstellungen leben können – aber bitte nur innerhalb der eigenen vier Wände. Dies wiederum bringt zum andern zunehmend religiöse Fundamentalisten hervor, die oft mit Gewalt versuchen, ihre Überzeugungen öffentlich durchzusetzen. Kriege und jegliche Art von Auseinandersetzungen haben nicht selten einen religiösen Ursprung. Da ist es verständlich, dass Regierungsmitglieder, die persönlich nicht religiös geprägt sind, sich sehr schwer tun, über religiöse Fragen zu sprechen und gottgefällige Entscheidungen zu treffen.

Indische Christen demonstrieren gegen ihre Benachteiligung. KEY  

CSI: 32 Jahre für Religionsfreiheit

Seit 32 Jahren engagiert sich CSI für Religionsfreiheit und Menschenwürde. CSI ist der Überzeugung, dass Religions- und Meinungsfreiheit zu den zentralsten Menschenrechten gehört. Wenn diese Rechte nicht mehr gewährt werden, geraten viele andere Menschenrechte auch in Mitleidenschaft. Gerade die Antirassismuskonferenz in Genf Ende April 2009 zeigte sehr deutlich, dass die Menschenrechte, wie sie 1948 von der Uno verabschiedet wurden, immer mehr in Frage gestellt werden. Sobald heute religiöse Themen öffentlich diskutiert werden, verunmöglichen Vorbehalte wie “Islamophobie”, “Christophobie” und Antisemitismus eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema Religion. Zusätzlich wird die Kritik an der Verletzung der Menschenrechte in islamistischen Diktaturen massiv erschwert.

Zerstörte Kirche: Aggression gegen Christen in Indien. CLA  

Kirchenbund reagiert

In einem kürzlich erschienenen Impulspapier weist der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) auf die Verstösse gegen christliche Gemeinschaften in muslimischen Ländern hin. Er solidarisiert sich mit den bedrohten Christen. Religionsfreiheit sei ein Menschenrecht, schreibt der SEK. Er ruft deshalb Gläubige verschiedener Religionen und Politiker der betroffenen Staaten dazu auf, die Glaubensfreiheit zu respektieren. Zudem will der SEK mit konkreten Massnahmen zu Veränderungen beitragen. Er verstärkt dazu seine Kontakte zu den Bundesbehörden und zum Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). CSI freut sich, dass auch im SEK ein Bewusstsein für verfolgte Christen wächst.

Rauer Wind in Europa

Religionsfreiheit wird nicht nur in islamischen Ländern und in Staaten mit repressiven Systemen nicht gewährt. Auch in der Schweiz und im so genannten “christlichen Abendland” Europa weht den Christen zunehmend ein rauer Wind entgegen. Besonders zeigte sich dies kürzlich in den Diskussionen um christliche Studierende an Pädagogischen Hochschulen oder beim Thema “Homosexualität”. In Deutschland gerieten Christen ins Visier der Medien. Viel Kritik wurde an “Pro Christ 2009” in Chemnitz geübt, und das nicht nur von Journalisten, sondern auch von Politikern der Fraktion “Die Linke” im Chemnitzer Stadtparlament. Man warf dem Veranstalter unter anderem “missionarische Zielstellung” vor. Der Politikwissenschaftler und Journalist Dr. Andreas Püttmann sagte auf einer Tagung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Magdeburg: “Der Spielraum dessen, was Christen dürfen, wird enger.” Püttmann führte aus, dass christliche Vertreter und Vereinigungen, die bestimmte Thesen und Meinungen vertreten, unter einen öffentlichen Fundamentalismusverdacht gestellt und in Einzelfällen sogar als “kriminell und geisteskrank” angeprangert würden. Jene, die Christen ins Visier genommen haben und sie kritisieren, fordern zwar allerorts Toleranz, üben aber selbst keinerlei Toleranz, wenn ihre Ansichten in Frage gestellt werden.

Eine Bewegung für Religionsfreiheit

Gerade jetzt, da Christen ein rauerer Wind entgegenbläst und Religionsfreiheit zunehmend unter Druck kommt, ist vor allem eines wichtig: Christen sollten nicht in eine Mentalität der Angst geraten und zu Panikaktionen greifen, um ihre Meinung zu äussern. Es reicht auch nicht, dass sich nur Werke wie CSI oder Kirchenleitungen für Religionsfreiheit engagieren und Solidarität mit Glaubensverfolgten üben. Religionsfreiheit muss für alle Menschen gelten. Dies ist nur dann möglich, wenn auch die allgemeinen Menschenrechte respektiert werden. Wir Christen sollten dringend zu einer besseren Einheit finden und gemeinsam für Religionsfreiheit einstehen. Darum arbeitet CSI mit Christen aus allen Kirchen und Denominationen zusammen. Nur gemeinsam sind wir stark und können in der Öffentlichkeit glaubwürdig etwas bewirken.

Wir zählen auf Ihr Engagement, damit den 200 Millionen diskriminierten und verfolgten Christen weltweit eine Stimme gegeben werden kann. Herzlichen Dank!


Print-Version 

Weitere Themen

Usbekistan
Gefängnis wegen christlichem Ferienlager?
Drei Christen haben in Usbekistan ein christliches Ferienlager für 500 Kinder organisiert. Mit haltlosen Vorwürfen versuchen die Behörden ihre repressive Religionspolitik durchzusetzen und verurteilen drei Christen zu mehr­jähriger Haft und hohen Bussen.
Kuba
Freiheitsstrafe für Pastor
Pastor Gude Perez wurde zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Der Grund: seine führende Rolle beim Dachverband “Apostolische Reformation” – ein vom Staat unabhängiger Verband von Freikirchen – sowie seine Tätigkeit als Religionslehrer.
Nigeria
Scharia fördert Religionskonflikte
Eine neue Welle der Gewalt erschüttert Nigeria. Islamisten schrecken vor nichts zurück, um Scharia-Gesetze durchzusetzen und die Islamisierung des Landes voranzutreiben.
Türkei
Druck auf Mor Gabriel
Im monatelangen Rechtsstreit um das Kloster Mor Gabriel in der Südosttürkei ist ein wichtiger Teilsieg errungen worden. Der Druck auf das Kloster ist trotzdem noch lange nicht vorbei.

Neu diese Woche
Glaubensverfolgte
Warum wir helfen
Religionsfreiheit
China
Irak
Nigeria
Türkei: Mor Gabriel
Sudan
Eritrea
Pakistan
Iran
Usbekistan
Ägypten
Kuba
Sri Lanka
Marokko
Indien
Vietnam
Schweiz
Statements
Protestaktionen
Notleidende Kinder
Warum wir helfen
Ägypten
Lettland
Nicaragua
Peru
Rumänien
Katastrophenhilfe
Warum wir helfen
Sudan
Irakhilfe
Medien
Aktuelle Berichte
Berichte 2009
Berichte 2008
CSI-Weltkarte
Europa
Asien West
Asien Ost
Afrika
Amerika
Erläuterungen
CSI-Newsletter
Spenden
Spende-Möglichkeiten
Online-Spenden
Einzahlungsschein
LSV Lastschriftverfahren
CSI-Geschenk-Karte
Umgang Spendengelder
Handeln
Protestieren
Gebtesanliegen d. Tages
CSI-Newsletter-Abo
Newsletter Info
Magazin
Über CSI
CSI 2010
Was ist CSI
Warum CSI?
Geschichte
Struktur
Jahresbericht 2008
Unser CSI-Team
Präsidiumswechsel
Internationale Vertretung
CSI-Broschüren
Sudan
H. Stückelberger
S. Falaki
Andere
Bestellung
Mein Vermächtnis
Kontakt
Adressen / E-Mail
Spendenkonto
Links
CSI-Sites
Weitere Links
Archiv

Site-Suche

Irak
Kein Lebensrecht für Minderheiten













Herzlich willkommen!

Religionsfreiheit ist die Basis für Frieden und Freiheit einer Gesellschaft.

200 Millionen verfolgte Christen hoffen auf Ihr Engagement!

Annette Walder
Geschäftsführerin
CSI-Schweiz