CSI fordert Amnesty International auf sich dem Aufruf zur Freilassung von Luka Binniyat anzuschliessen

Christian Solidarity International (CSI) hat Amnesty International aufgefordert, sich dem Aufruf an die nigerianischen Behörden anzuschliessen, den inhaftierten nigerianischen Journalisten und Menschenrechtsaktivisten Luka Binniyat freizulassen.

Am 18. Dezember fand in Abuja ein Protest für die Freilassung von Luka Binniyat statt. SOKAPU

Christian Solidarity International (CSI) hat Amnesty International aufgefordert, sich dem Aufruf an die nigerianischen Behörden anzuschliessen, den inhaftierten nigerianischen Journalisten und Menschenrechtsaktivisten Luka Binniyat freizulassen.

Binniyat war im November inhaftiert worden, nachdem er über Angriffe der Fulani-Milizen auf christliche Gemeinden im Bundesstaat Kaduna berichtet hatte.

„Ich schreibe, um Amnesty International aufzufordern, sich CSI, dem «Committee to Protect Journalists» und vielen anderen anzuschliessen und die sofortige Freilassung des inhaftierten nigerianischen Journalisten und Menschenrechtsverteidigers Luka Binniyat und die Einstellung aller gegen ihn erhobenen Anklagen zu fordern“, sagte der internationale CSI Präsident John Eibner in seinem Schreiben vom 21. Dezember 2021 an Amnesty International Generalsekretärin Dr. Agnès Callamard.

Binniyat wird, nach seiner Festnahme am 4. November, bereits mehr als sechs Wochen ohne Kaution festgehalten. Der Leiter der Inneren Sicherheit des Staates Kaduna, Samuel Aruwan, beschuldigt ihn der Diffamierung und des Cyberstalkings wegen eines von ihm verfassten Zeitungsartikels, der die Rolle des Sicherheitsagenten bei der Vertuschung eines Völkermordes durch nomadische Fulani-Stammesmilizen an der indigenen Bevölkerung von Kaduna hervorhebt.

Binniyat war lange Zeit ein ausgesprochener Kritiker des konsequenten Versagens der nigerianischen Behörden, insbesondere Kadunas Fulani-Gouverneur Nasir El-Rufai, Gräueltaten der Fulani-Stammesmilizen zu verhindern und die Täter strafrechtlich zu verfolgen.

Für seinen furchtlosen Journalismus wurde Binniyat 2017 mit dem «Southern Kaduna Peoples Union Icon of Human Rights» und dem «Voice of the Voiceless Award» ausgezeichnet. 2018 erhielt er den Preis für Pressefreiheit der «Nigeria Union of Journalists».

„Indem Amnesty International jetzt seine Stimme erhebt, kann die Organisation helfen, das Ende der Inhaftierung von Luka Binniyat zu beschleunigen und den nigerianischen Behörden signalisieren, dass sie Journalisten nicht ungestraft inhaftieren und anderweitig einschüchtern können“, schloss der Brief.

„Lasst uns unser Möglichstes tun, um Luka Binniyat zu befreien.“

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