Gita wurde Christin – Schwiegereltern warfen sie aus dem Haus

Durch Gebete von christlichen Nachbarn wurde Gitas kranke Schwester von ihren Beschwerden befreit. Voller Dankbarkeit entschieden sich beide Nepalesinnen für den christlichen Glauben. Als Folge davon mussten Gita und ihr Sohn ihr Zuhause verlassen und in ein winziges Zimmer einziehen.

Wegen ihrer Bekehrung zum Christentum wurde Gita von ihrer Familie verstossen. csi

Die CSI-Projektleiterinnen treffen die 27-jährige Gita Bista in einer Kirche im hügeligen Distrikt Rukum im Westen Nepals. Die Mutter eines siebenjährigen Sohnes erzählt offen, wie sich ihr Leben veränderte. «Ich kam vor drei Jahren mit dem christlichen Glauben in Berührung, als meine Schwester schwer krank war. Christen aus unserer Nachbarschaft beteten hingebungsvoll für sie. Es geschah ein Wunder: Meine Schwester wurde gesund. Voller Freude nahmen wir Jesus als unseren persönlichen Erlöser an.»

Christentum oder Familie

Gitas Ehemann, der arbeitsbedingt mehrheitlich in Malaysia lebt und regelmässig Geld nach Hause schickt, war über ihre Hinwendung gar nicht erfreut. Er stellte sie vor die Wahl, entweder zum Hinduismus zurückzukehren oder sich von ihm zu trennen. «Doch ich wollte auf jeden Fall an meinem christlichen Glauben festhalten», erklärt Gita bestimmt. Daraufhin wandten sich ihr Ehemann und die Schwiegereltern von ihr ab.

Gita und ihr Sohn wurden aus dem Haus der Schwiegereltern geworfen. Seit fast drei Jahren lebt sie zusammen mit ihrem Sohn in einem kleinen Zimmer. Geld erhält sie von ihrem Ehemann seit der Trennung keines mehr. Kommt dazu, dass auch Gitas Eltern mit ihrer Tochter nichts mehr zu tun haben wollen. All dies setzte der jungen Frau enorm zu.

Vor der Corona-Krise konnte sie als Reinigungskraft in einer Schule immerhin ein wenig Geld verdienen. Doch dann kam der Lockdown. Alle Schulen wurden geschlossen und Gita stand plötzlich ohne Job da.

Gesundheitlich angeschlagen

Seit Jahren kämpft Gita selbst mit gesundheitlichen Problemen. Immer wieder plagen sie starke Kopfschmerzen und rheumatische Beschwerden. Zweimal wurde sie operiert, letztmals vor vier Jahren. Leider haben diese Eingriffe keine merkliche Besserung gebracht. Im Gegenteil: «In den letzten zwei Jahren hat sich mein Gesundheitszustand derart verschlimmert, dass ich derzeit arbeitsunfähig bin», bedauert sie.

Hoffen auf ein Wunder

Während des Lockdowns erhielt Gita Unterstützung von CSI, die ihr und ihren Kindern durch die schwerste Zeit half. «Diese Hilfe kam unerwartet. Herzlichen Dank dafür.»

Die tapfere Frau würde gerne wieder arbeiten gehen, aber mit den gegenwärtigen Schmerzen ist das nicht realistisch. Sie hofft deshalb auf ein Wunder, so wie es ihre Schwester erlebt hat.

Reto Baliarda

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Audrey Fahrni
12. May 2022
Dear Gita, Try to trust Jesus to help you."Trust in the Lord with all your heart and lean not unto your own understanding. In all your ways acknowledge Him and He will direct your paths." Loving greetings, Audrey