30. November 2023

Mahnwache: Für Verena Karrer ist das gemeinsame Gebet der wichtigste Auftrag»

Seit 2019 organisiert Verena Karrer zusammen mit ihrer Gebetsgruppe die Mahnwache in Buchs SG. Im Interview erklärt sie unter anderem, woher die Gruppe die Motivation für ihr selbstloses Engagement nimmt.

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Verena Karrer organisiert zum fünften Mal die Mahnwache in Buchs. csi

 

CSI: Herzlichen Dank für deinen Einsatz für die verfolgten Christen. Die Mahnwache in Buchs findet 2023 zum fünften Mal statt. Du hast von Anfang an die Verantwortung dafür übernommen. Was hat dich dazu motiviert?

Verena Karrer: Wir sind eine kleine Gebetsgruppe, die sich seit Jahren zweimal monatlich zum Gebet für verfolgte Christen trifft. Zwei Frauen unserer Gruppe besuchten vor fünf Jahren die Mahnwache in Chur. Danach beschlossen wir, auch eine Mahnwache in Buchs durchzuführen.

Viele Leute sollten noch erfahren, dass Menschen und vor allem Christen wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Es ist auch unser Wunsch, dass noch mehr Christen dieses Anliegen mittragen, so wie es im 1. Kor. 12, 26 steht: «Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit.» Das gemeinsame Gebet das ganze Jahr hindurch ist unser wichtigster Auftrag.

An der Mahnwache in Buchs nehmen jeweils viele Personen teil. Was ist dafür euer «Erfolgsrezept»?
Wir freuen uns über jede Person, die kommt, wir suchen keinen Erfolg. Als beim ersten Mal ca. 80 Personen aus der Region kamen, waren wir überrascht.

Wir informieren die Evangelische Allianz und alle Kirchgemeinden und Freikirchen in der Region. Wichtig ist uns auch die persönliche Einladung, wo immer dies möglich ist. Ein Artikel von CSI vor der Mahnwache in der lokalen Zeitung ist ebenfalls zentral für die Bekanntmachung.

Welches war bei den bisherigen Mahnwachen dein Highlight?
Für uns ist es ein tolles Erlebnis, gemeinsam aus den verschiedenen Kirchen für unsere Geschwister auf die Strasse zu gehen! Letztes Jahr haben uns ein paar Jungs mit Migrationshintergrund angesprochen. Einer von ihnen hat gefragt, ob er mitmachen dürfe und das Plakat von seinem Land halten könne. So ist er mit dem Plakat von Syrien zuvorderst hin gestanden. Das hat uns berührt!

Was wünschst du dir für die Mahnwache in Buchs am 13. Dezember?
Wir wünschen uns, dass noch mehr junge Menschen zur Mahnwache kommen und eine Sicht für die verfolgten Christen bekommen, da viele Verfolgte auch junge Menschen sind. Dies ist nicht einfach ein Auftrag für ein paar ältere Frauen und Männer!

Interview: Reto Baliarda

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