Teilnehmerin der ersten Stunde

Die Bernerin Maria Lüthy war bisher bei fast allen CSI-Mahnwachen dabei und wirkte auch bei der ersten Austragung vor neun Jahren mit. Es ist ihr Herzensanliegen, für verfolgte Christen einzustehen.

An den CSI-Mahnwachen gedenken viele Freiwillige den verfolgten religiösen Minderheiten. csi

Interview mit Maria Lüthy

 

CSI: Wie sind Sie mit den CSI-Mahnwachen in Berührung gekommen?

Maria Lüthy: Ich las einen entsprechenden Hinweis im CSI-Magazin und war dankbar, dass jemand so etwas organisiert.

Wann nahmen Sie zum ersten Mal teil?

Ich nahm gleich an der ersten Mahnwache vor neun Jahren in Bern teil.

Wie oft standen Sie schon an einer CSI-Mahnwache für Ihre verfolgten Glaubensgeschwister ein?

Mit wenigen Ausnahmen, in denen es mir unmöglich war, war ich immer dabei.

Sie zeigen ein grosses Engagement, herzlichen Dank. Was motiviert Sie, an der CSI-Mahnwache für bedrängte Glaubensgeschwister teilzunehmen?

Ich kam schon als junge Frau mit der Problematik der verfolgten Christen in Berührung. Es war und ist mir ein Anliegen, dass man an diese Christen denkt und ihnen hilft, wo immer dies möglich ist.

Wie erlebten Sie die Mahnwachen, an denen Sie bisher teilgenommen haben?

Es hat mich jedes Mal stark bewegt zu sehen, wie Menschen unterschiedlichen Alters und aus verschiedenen Nationalitäten daran teilgenommen haben. Ich wünschte mir auch, dass sich noch mehr Leute an der Mahnwache beteiligen würden, auch Bekannte von mir, die ich seit Jahren einlade.

Haben Sie eine besondere Erinnerung?

Ich erinnere mich an die Mahnwache vom Dezember 2017, an der es in Strömen regnete. Wir kämpften, dass die Kerzen weiterhin brannten. Es schien mir, als wären die Passanten davon beeindruckt, wie wir dastanden und ausharrten.

Wären Sie an der kommenden Mahnwache im Dezember 2021 gerne wieder dabei?

Selbstverständlich bin ich dabei, wenn es möglich ist.

Reto Baliarda

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