Bedrohte Christen – Schenken wir ihnen ein Zeichen der Ermutigung

Weihnachten ist das Fest der Freude und Hoffnung. Diese Hoffnung möchten wir mit Christen teilen, die im direkten oder indirekten Kontakt mit CSI stehen. Trotz aller Entbehrungen und Gefahren halten sie treu an ihrem Glauben fest. Mit einer Weihnachts-Solidaritätskarte wollen wir ihnen beistehen und sie ermutigen.

Kampagne
Die Pakistanerin Seema Aktar mit drei ihrer fünf Kinder

Aktiv werden

Wir bitten Sie, folgende Punkte zu beachten:

  • Schreiben Sie auf Englisch oder in der jeweiligen Landessprache.
  • Besonders geeignet sind Mut machende Bibelverse.
  • Bitte erwähnen Sie CSI nicht.
  • Vermeiden Sie Kritik an der Religion, der Regierung oder der Justiz.
  • Es genügt, wenn Sie bei der elektronischen Ermutigungskarte oben als Absender Ihren Namen und Wohnort aufführen.

 

Indien: Parul Singh (Name geändert)

CSI-Partnerin Parul Singh kämpft unermüdlich gegen den Menschenhandel in Indien. Zusammen mit ihrem Team konnten schon hunderte von Kindern und Jugendlichen aus ihrem Martyrium befreit werden. Zudem erhalten sie eine Zukunftsperspektive. Parul Singh legt auch grossen Wert auf die Präventionsarbeit, damit die Gefährdeten vor Entführung oder dem Verkauf durch ihre eigenen Eltern bewahrt werden. Das Engagement der CSI-Partnerin erfordert viel Mut.

 

Myanmar: Kakreh Moo (Name geändert)

Unter erheblichen Gefahren besucht die CSI-Partnerin Kakreh Moo regelmässig ein Binnenlager, wohin Angehörige der Karen, eine christliche Minderheit in Myanmar, vor Angriffen des Militärs geflohen sind. Rund um das Lager herrscht die latente Gefahr, regelmässig von der Armee attackiert zu werden. Zudem setzt sich Kakreh Moo dafür ein, dass 27 Kinder aus diesem Lager eine Internatsschule in Thailand besuchen können und somit eine Zukunft ausserhalb des Lagers erhalten.

 

Nicaragua: Karmeliterschwestern

Die Karmeliterschwestern helfen mittellosen Menschen in vier verschiedenen Slums und ermöglichen benachteiligten Jugendlichen eine Ausbildung. Ausserdem versorgen sie verarmte Kinder und Familien mit regelmässigen Mahlzeiten und Medikamenten. Die Karmeliterschwestern müssen zudem den schweren Verlust der CSI-Partnerin und verantwortlichen Ordensschwester Guadalupe verkraften. Sie starb im Herbst 2021 an den Folgen einer Corona-Erkrankung.

 

Pakistan: Seema Aktar und Familie

Die verwitwete Christin Seema Aktar sowie ihre fünf minderjährigen Kinder arbeiteten jahrelang unter sklavenähnlichen Bedingungen in einer Ziegelei. Die Arbeit war so schlecht bezahlt, dass Seema, wie viele andere Ziegelei-Arbeiter auch, bei ihrem muslimischen Arbeitgeber einen Kredit aufnehmen musste. Dadurch geriet sie noch mehr in Knechtschaft. Dank der Zuwendung eines Spender-Ehepaars konnte Seema ihre Schulden zurückbezahlen und die Unabhängigkeit erlangen. Ihre Familie braucht Ermutigung für den Neuanfang.

 

Pakistan: Sadaf Khan

Die 16-jährige Christin Sadaf Khan wurde am 6. Februar 2019 von einem muslimischen Nachbarn verschleppt, zwangsverheiratet und musste unter Drohungen zum Islam konvertieren. Mit Hilfe von CSI konnten ihre Eltern einen Anwalt engagieren. Beim Gerichtspro-
zess vom 30. April 2021 stellte das Vormundschaftsgericht fest, dass Sadaf zwangsverheiratet wurde. Sie ist glücklich, frei zu sein und wieder bei ihren Eltern leben zu können. Vor kurzem hat sie eine Ausbildung als Visagistinin Angriff genommen.

Pakistan: Arzoo Lal

Arzoo Lal (14) wurde am 13.Oktober 2020 von einem 44-jährigen Muslim verschleppt, zum Islam gezwungen und zwangsverheiratet. Als die Entführung bekannt wurde, ging eine Welle der Empörung durch Pakistan. Viele Christen, aber auch Muslime, solidarisierten sich mit Arzoos Familie. Nach einem Gerichts-
entscheid wurde Arzoo in ein staatliches Frauenhaus gebracht. Ihre Familie darf sie nur selten sehen. CSI-unterstützt die Familie finanziell, da der Vater wegen der vielen Gerichtstermine seinen Job verlor. Auch hilft CSI, den Peiniger vor Gericht zu bringen.

 

Nigeria: Pastor Buba Aliyu

Buba Aliyu ist ein Fulani und kam als Sohn eines angesehenen Muslims zur Welt. Nachdem er 1995 Christ wurde, wollte ihn sein Bruder töten. Seine Mutter konnte dies verhindern. Durch das Engagement von Pastor Aliyu sind schon tausende Fulani-Muslime Christen geworden. Islamische Prediger fordern seinen Tod. Doch Pastor Aliyu lässt sich nicht entmutigen: «Wenn ich sage, dass ich Christus habe, jedoch den Tod fürchte, ist meine Erlösung unvollständig.» Aliyus Anliegen ist es, Fulani-Terroristen in «Botschafter des Evangeliums » zu verwandeln.

 

 

 

 

Kampagne
Der Protest wurde 3 mal unterzeichnet.
Appelltext anzeigen
Dear

You have our deepest respect for holding on to your faith in Jesus despite the dangers and difficulties you have had to endure. Please be assured of our solidarity and our prayers.

The Christmas season is a time of hope and love. «Today in the town of David a Saviour has been born to you», says Luke 2:11. May the grace and peace of our merciful Lord give you strength and joy, especially in challenging times. With warmest greetings from Switzerland.


Sehr geehrte

Wir zollen Ihnen unseren tiefsten Respekt dafür, dass Sie ungeachtet der Gefahren und Schwierigkeiten, die Sie schon über sich ergehen lassen mussten, an Ihrem Glauben an Jesus festhalten. Es versteht sich von selbst, dass wir Ihnen unsere volle Solidarität zusichern und im Gebet an Sie denken.

Die Weihnachtszeit ist eine Zeit der Hoffnung und Liebe. «Euch ist heute der Heiland geboren», heisst es in Lukas 2, 11. Die Gnade und der Friede unseres barmherzigen Herrn mögen Ihnen Kraft und Freude spenden, ganz besonders in herausfordernden Momenten. In tiefer Anteilnahme grüsst Sie aus der Schweiz.


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