Südsudan

Während des Bürgerkriegs im Sudan (1983 – 2005) wurden unzählige Menschen im Süden (heute Südsudan) von islamistischen Milizen umgebracht oder als Sklaven in den Norden verschleppt. Auch wenn die Überfälle mittlerweile aufgehört haben, werden viele Südsudanesen bis heute festgehalten und sind der grausamen Willkür ihrer Sklavenhalter ausgesetzt; andere wurden in der Sklaverei geboren. CSI konnte bis anhin über 100 000 Sklaven befreien.

CSI-Schwerpunkte

  • Weitere Befreiung von Menschen aus der Sklaverei
  • Hilfe zur Selbstversorgung für befreite Südsudanesen mit Startsack und Ziege
  • Medizinische Versorgung der Opfer
  • Hilfsprogramme für die lokale Bevölkerung

Zu diesen Themen engagieren wir uns

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Not-/Katastrophenhilfe
In Ländern, in denen religiöse Minderheiten verfolgt werden, zeigt CSI seine Solidarität mit den Opfern. Lokale CSI-Partner leisten jeweils schnell die dringend benötigte Nothilfe. Auch bei Naturkatastrophen in diesen Ländern kann sich CSI, dank den Projektpartnern, schnell mit dem Nötigsten für die Betroffenen einsetzen. Spezifische Spendenaufrufe stellen sicher, dass Mittel zur Verfügung stehen, um den Bedürftigen zu helfen.
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Sklavenbefreiung
Als sich die mehrheitlich nichtmuslimische Bevölkerung des Südens Sudans 1983 gegen die Einführung des islamischen Rechts durch die arabisch-muslimische Regierung im Norden wehrte, reagierte diese mit einem brutalen Krieg. Die Sklaverei im Nordsudan wurde wiederbelebt. Bis 2005 wurden tausende von Männern, Frauen und Kindern aus dem Süden verschleppt und als Sklaven im Norden festgehalten. CSI setzt sich seit 1995 dafür ein, die aus dem Südsudan stammenden Christen und andere Nichtmuslime aus der Sklaverei im Norden zu befreien.
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Verfolgte Christen
Seit ihrer Gründung im Jahr 1977 setzt sich Christian Solidarity International (CSI) für die Opfer von religiös motivierter Gewalt, Diskriminierung und Verfolgung in aller Welt ein. Das Engagement von CSI umfasst Nothilfe, Rechtshilfe und Advocacy-Aktionen.

Aktiv werden

Protest an den Bundesrat unterschreiben: Für eine «Lockerung der wirtschaftlichen Sanktionen gegen Syrien».