Syrien

Im syrischen Bürgerkrieg haben viele alles verloren. Ganze Stadtviertel wurden zerstört. Für die meisten Menschen sind die Lebenshaltungskosten durch den Krieg, die internationalen Sanktionen und eine beispiellose Wirtschaftskrise ins Unermessliche gestiegen.

CSI-Schwerpunkte

  • Bildungs- und Freizeitprogramme für Kinder
  • Workshops und psychosoziale Begleitung für Frauen und Kinder
  • Unterstützung bei der Gründung von Kleinunternehmen
  • Medizinische Hilfe für mittellose Familien
  • Aufklärungsarbeit auf internationaler Ebene zu den negativen Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen auf die Bevölkerung

Zu diesen Themen engagieren wir uns

Binnen-/Flüchtlingshilfe
In gewissen CSI-Projektländern haben Konflikte oder Verfolgung Millionen von Menschen aus ihrer Heimat vertrieben. Viele von ihnen sind Binnenvertriebene, während andere gezwungen waren, in verschiedenen Ländern Zuflucht zu suchen. Die humanitäre Hilfe besonders für Binnenvertriebene, aber auch für Flüchtlinge ausserhalb ihres Heimatstaates, ist ein Teil der Arbeit von CSI.
Genozid-Warnung
In Nigeria sind Christen systematisch extremistischer Gewalt ausgesetzt. In Berg-Karabach bestehen nach einer Militäroffensive Aserbaidschans die Voraussetzungen für die Auslöschung der armenischen christlichen Gemeinschaft. Im Irak hat der Islamische Staat (IS) genozidale Akte gegen die Jesiden durchgeführt. CSI weist öffentlich auf diese Verbrechen hin und zeigt Lösungsansätze auf.
Not-/Katastrophenhilfe
In Ländern, in denen religiöse Minderheiten verfolgt werden, zeigt CSI seine Solidarität mit den Opfern. Lokale CSI-Partner leisten jeweils schnell die dringend benötigte Nothilfe. Auch bei Naturkatastrophen in diesen Ländern kann sich CSI, dank den Projektpartnern, schnell mit dem Nötigsten für die Betroffenen einsetzen. Spezifische Spendenaufrufe stellen sicher, dass Mittel zur Verfügung stehen, um den Bedürftigen zu helfen.
Religiöse Minderheiten
CSI setzt sich auf nationaler und internationaler Ebene für das Recht von religiösen Minderheiten ein, ihren Glauben frei praktizieren zu können. In vielen Ländern der Welt erleben sie Diskriminierung und gewaltvolle Verfolgung bis hin zu Mord.
Sanktionen
Die Sanktionen haben keine politische Lösung in Syrien herbeigeführt. Im Gegenteil, sie haben zu einer der schlimmsten humanitären Katastrophen unserer Zeit beigetragen. Infolgedessen haben Millionen Zivilisten einen stark eingeschränkten Zugang zu Nahrungsmitteln, Treibstoff und Medikamenten. Das ohnehin schon stark betroffene syrische Volk leidet wegen der verhängten Sanktionen um ein Vielfaches mehr.
Verfolgte Christen
Seit ihrer Gründung im Jahr 1977 setzt sich Christian Solidarity International (CSI) für die Opfer von religiös motivierter Gewalt, Diskriminierung und Verfolgung in aller Welt ein. Das Engagement von CSI umfasst Nothilfe, Rechtshilfe und Advocacy-Aktionen.
Weitere Themen
CSI engagiert sich in weiteren Arbeitsfeldern.

Aktiv werden

Protest an den Bundesrat unterschreiben: Für eine «Lockerung der wirtschaftlichen Sanktionen gegen Syrien».