Indien

In Indien sind die Angehörigen der religiösen Minderheiten seit Jahren Verfolgung, Diskriminierung und brutaler Gewalt ausgesetzt, die auf besorgniserregende Art zunehmen. Wie die Angehörigen der untersten Kasten sind sie zusätzlich gefährdet, Opfer von Menschenhandel zu werden.

CSI-Schwerpunkte

Hilfe für verfolgte religiöse Minderheiten

  • Juristische und materielle Unterstützung für Opfer religiöser Gewalt und Diskriminierung
  • Mikrokredite
  • Unterstützung eines grossen Netzwerkes von Anwälten
  • Schulung von Angehörigen religiöser Minderheiten über Grundrechte, Gesetze und weises Verhalten, um Angriffsflächen so gut wie möglich zu vermeiden

Hilfe für Opfer von Menschenhandel

  • Prävention an Schulen für Schüler, Lehrer und Eltern
  • Befreiung von Opfern
  • Rehabilitation und Reintegration von Opfern
  • Förderung eines nationalen Netzwerkes von Polizisten und lokalen Behörden gegen Menschenhandel
  • Aufbauhilfe von Kleingewerben, damit Eltern ihre Kinder nicht verkaufen

Zu diesen Themen engagieren wir uns

Menschenhandel
Mit über 18 Millionen Opfern ist Indien weltweit am meisten vom Menschenhandel betroffen – dem Handel mit Menschen zur kommerziellen Zwangsarbeit und sexuellen Ausbeutung. Zehntausende aus armen Verhältnissen, meist Kinder und Jugendliche, verschwinden jedes Jahr in die brutale Welt des Menschenhandels. Zusammen mit lokalen Partnern ist CSI seit 2013 in der Prävention, Befreiung und Rehabilitation von Opfern, in der Strafverfolgung von Tätern und in der Lobbyarbeit in Indien tätig.
Not-/Katastrophenhilfe
In Ländern, in denen religiöse Minderheiten verfolgt werden, zeigt CSI seine Solidarität mit den Opfern. Lokale CSI-Partner leisten jeweils schnell die dringend benötigte Nothilfe. Auch bei Naturkatastrophen in diesen Ländern kann sich CSI, dank den Projektpartnern, schnell mit dem Nötigsten für die Betroffenen einsetzen. Spezifische Spendenaufrufe stellen sicher, dass Mittel zur Verfügung stehen, um den Bedürftigen zu helfen.
Religiöse Minderheiten
CSI setzt sich auf nationaler und internationaler Ebene für das Recht von religiösen Minderheiten ein, ihren Glauben frei praktizieren zu können. In vielen Ländern der Welt erleben sie Diskriminierung und gewaltvolle Verfolgung bis hin zu Mord.
Verfolgte Christen
Seit ihrer Gründung im Jahr 1977 setzt sich Christian Solidarity International (CSI) für die Opfer von religiös motivierter Gewalt, Diskriminierung und Verfolgung in aller Welt ein. Das Engagement von CSI umfasst Nothilfe, Rechtshilfe und Advocacy-Aktionen.
Weitere Themen
CSI engagiert sich in weiteren Arbeitsfeldern.

Aktiv werden

Protest an den Bundesrat unterschreiben: Für eine «Lockerung der wirtschaftlichen Sanktionen gegen Syrien».