
Christian Solidarity International (CSI) fordert die Vereinigten Staaten auf, zu handeln und die Verantwortlichen für die ethnische Säuberung in Berg-Karabach zur Rechenschaft zu ziehen.
In einem Brief an Präsident Joe Biden appelliert CSI-Präsident Dr. John Eibner an die USA, das christliche Armenien zu unterstützen. Es werde von Aserbaidschan und der Türkei existenziell bedroht. In seinem Brief erinnert Eibner Präsident Biden an dessen Zusage vom Oktober, bedrohte Völker wie Israel, die Ukraine und Taiwan zu unterstützen. Gleichzeitig betont der CSI-Präsident, das armenische Volk warte noch immer auf Massnahmen, um den anhaltenden Völkermord an ihm zu stoppen. Eibner hält Aserbaidschan und der Türkei vor, sie verfolgten nach wie vor eine ethnisch-religiöse Säuberung der armenisch-christlichen Bevölkerung in Berg-Karabach.
CSI kritisiert die US-Regierung dafür, dass sie die Menschenrechte der Karabach-Armenier nicht verteidige und sie dem geopolitischen Machtkampf opfere. John Eibner fordert die USA auf, ihre Politik so auszurichten, dass sie dem negativen Einfluss Aserbaidschans und der Türkei entgegenwirke. Er fordert konkrete Massnahmen, darunter eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats, Sanktionen und die Aussetzung der NATO-Mitgliedschaft Aserbaidschans.
Eibners schliesst seinen Brief an Biden in der Überzeugung, dass die USA die Möglichkeit hätten, einen weiteren Völkermord zu verhindern und ihren Ruf als Verfechter einer regelbasierten Weltordnung zu stärken. Doch um dies zu erreichen, brauche es den entsprechenden Willen und angemessene Taten.
Joel Veldkamp
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